RUSSISCHE MUSIK FÜR SAXOPHON mit SONIC.ART Quartett

 

LY2_E-flyer_110215-001_small

 

SONIC.ART SAXOPHONQUARTETT

Ruth Velten (Sopransaxophon)
Alexander Doroshkevich (Altsaxophon)
Adrian Tully (Tenorsaxophon)
Annegret Schmiedl (Baritonsaxophon)

unterwegs
Von Japan nach Nigeria, von Russland nach Mexiko, von Algerien bis ins entlegenste Städtchen Irlands: So weit reiste sonic.art, um eine außergewöhnliche Mischung aus neuer Musik und klassischem Saxophonquartett-Repertoire zu präsentieren. Ebenso international ist auch die Besetzung – die vier Musiker leben und arbeiten in Berlin, stammen aber aus Deutschland, Australien und Weißrussland. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Aydar Gaynullin & Friends in der Berliner Philharmonie

PastedGraphic_portrait_smallNicht nur in seiner russischen Heimat ist Aydar Gaynullin ein Star, auch in vielen anderen Ländern  hat sich der Akkordeon-Virtuose bereits einen Namen gemacht: Er spielte für Präsidenten und Staatschefs verschiedener Länder wie Michail Gorbatschow, Wladimir Putin, Jacques Chirac, Kim Chen Nir, Spaniens Königin Sophia, Malaysias Prinzessin und den Scheich von Kuwait. Zudem schreibt Gaynullin Musik für Theaterstücke und Kinofilme, hat  mehrere CDs und DVDs aufgenommen und gastierte in diversen TV-Shows. Nach zahlreichen erfolgreichen Konzerten in Deutschland kommt es nun zu einer ganz besonderen Begegnung in der Berliner Philharmonie: Der mehrfach preisgekrönte Akkordeonist wird erstmals unter musikalischer Begleitung des Berliner Residenz Orchesters  auftreten und verleiht seiner expressiven künstlerischen Energie damit eine passende Untermalung.

„Tango de Amor“ am 03.04.2016 , 17:00 Uhr

Kammermusiksaal der Philharmonie mit Aydar Gaynullin (Knopfakkordeon, Akkordina),), Borislav Strulev (Violoncello), Aleksey Wagner (Gitarre), Sergey Shamov (Cajon, Udu, weitere Perkussionsinstrumente), Arkady Shilkloper (Flügelhorn, Waldhorn, Alphorn), Dorian Wilson (Dirigent), Elias Faingersh (Posaune) und dem Berliner Residenz Orchester unter der Leitung von Vladi Corda.

Aydar Gaynullin

Bereits mit acht Jahren begann der 1981 in Moskau geborene Gaynullin seinen Unterricht auf dem Bajan (russische Form des Knopfakkordeons). Weiterlesen

„Das bucklige Zauberpferdchen“ tanzt in Baden-Baden

 

The Little Humpbacked Horse photo N.Razina_mittel

Foto: N. Razina

Das Mariinsky-Ballett tanzt 2015 in seiner Baden-Badener Weihnachtsresidenz eines der bekanntesten russischen Märchen. „Das bucklige Zauberpferdchen“ wird von Mariinsky-Chef Valery Gergiev persönlich dirigiert. Klassiker wie „Schwanensee“, „Le Corsaire“ und „Scheherazade“ sind ebenso im Programm.

BADEN-BADEN – Als Pjotr Jerschows Märchen „Das bucklige Pferdchen“ (Konyok-Gorbunok) 1834 erstmals erschien, machte es seinen Autor über Nacht berühmt. Fast jedes russische Kind schloss danach den vierbeinigen Helden in sein Herz – bis zum heutigen Tage. Auch das Mariinsky-Ballett hat den langohrigen Tolpatsch mit den besonderen Talenten in die Compagnie aufgenommen – ehrenhalber sozusagen. Mit der 1955 entstandenen Musik von Rodion Shchedrin ist das Märchen nun als großes Familienballett von Alexei Ratmansky am 20. und 21. Dezember 2015 (18/19 Uhr) erstmals im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben.

Mariinsky-Chef Valery Gergiev dirigiert die beiden Vorstellungen „Das bucklige Zauberpferdchen“ persönlich. Weiterlesen

Lubotsky-Trio würdigt Sergej Tanejew – zum 100. Todesjahr

E-flyer_081015-001

PROGRAMM

Sergej Tanejew (1856-1915)

Trio h-Moll (1913)
für Violine, Viola und Violoncello

I  Allegro
II  Tema con variazione

Trio Es-Dur op. 31 (1910/11)
für Violine, Viola und Violoncello

I   Allegro con brio
II  Scherzino. Allegretto vivace
III  Adagio espressivo
IV  Finale. Presto

Lubotsky Trio:
Mark Lubotsky (Violine), Ferdinand Erblich (Viola), Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello) Weiterlesen

Entdeckungen – 6. Hamburger Kammermusikfest International vom 08. September bis 04. Oktober 2015

Ensemble Blumina and friends Hochformat_smallDas Kammermusikfest des Vereins Musikförderung classic e.V. war in den ersten 5 Ausgaben unter dem Namen „Russisches Kammermusikfest Hamburg“ ausschließlich der Rezeption Russischer Musik und im letzten Jahr mit „Bonjour la Russie“ der besonderen kulturellen Verbindung zwischen Russland und Frankreich gewidmet. Nun erweitert sich der Schwerpunkt um die spannenden, sich gegenseitig inspirierenden Beziehungen zwischen der westeuropäischen Musikkultur und dem kompositorischen Reichtum der russischen Kammermusik. Entsprechend spiegelt der leicht veränderte Name „Hamburger Kammermusikfest International“ ab der 6. Ausgabe diese Entwicklung wider − unterstützt von mehreren Hamburger Stiftungen (vornehmlich der Hans-Kauffmann-Stiftung). In bewährter Weise gilt es auch weiterhin außergewöhnliche Werke bekannter und unbekannterer Komponisten von der Spätromantik bis zur Moderne und dabei die gegenseitigen Verbindungen, Beeinflussungen und Inspirationen zu erschließen. In den Konzerten geht es aber nicht in erster Linie nur um eine musikwissenschaftliche Herangehensweise, sondern um den Hörgenuss und die Erweiterung der Hörgewohnheiten sowie das Entdecken außergewöhnlicher Komponisten und deren Werke.

Die Entdeckung in diesem Jahr ist zum einen der Komponist Grigori Frid (1915-2012), der 2015 seinen 100. Geburtstag feiern würde, zum Anderen aber auch der vor 50 Jahren von ihm gegründete und noch heute bestehende „Moskauer Jugend-Musik-Club“. Dieser bildete − von der westeuropäischen Öffentlichkeit nahezu unbemerkt − ein geistiges Zentrum der musikalischen Elite seines Landes. Weiterlesen

Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik geht an Igor Levit

Foto: Peter Wieler

Foto: Peter Wieler

Essen. Der Pianist Igor Levit wurde am vierten Juli in der ausverkauften Philharmonie Essen mit einem  Jahrespreis des PdSK (Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V.) geehrt. Die Verleihung fand statt im Rahmen des Abschlusskonzertes des Klavier-Festivals Ruhr. Eleonore Büning, Vorsitzende des Preises der deutschen Schallplattenkritik, gratulierte dem Künstler und überreichte ihm Urkunde und Blumen. Levit, der schon in jungen Jahren durch seine „hellsichtige Musikalität und eine superbe Gestaltungskunst“ (wie es in der Jury-Begründung des PdSK heißt), auf sich aufmerksam gemacht hatte, wurde diese Auszeichnung vom Jahresausschuss 2014 zugesprochen insbesondere für sein Schallplatten-Debut,  eine Einspielung der letzten fünf Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Inzwischen hat er als zweite Schallplatten-einspielung  die Bach-Partiten vorgelegt, eine dritte Aufnahme (mit Variationenwerken von Bach, Beethoven und Rzewski) ist in Vorbereitung. Igor Levit bedankte sich für den Preis und den Applaus des Publikums mit einer virtuos-exotischen Zugabe, er spielte die „Phantasy on Peter Grimes“ von Ronald Stevenson.  Zuvor hatte er Griegs Klavierkonzert gespielt, begleitet vom WDR Sinfonieorchester unter Hannu Lintu.  Die komplette Laudatio ist nachzulesen unter http://www.schallplattenkritik.de, ein Mitschnitt des Konzertes wird am Sa.,  11. Juli ab 20.05 Uhr auf WDR 3 gesendet.