Archiv der Kategorie: Neue russische Musik

Belaieff-Konzertreihe lädt nach der Sommerpause erneut zu einem erstklassigen Klavierabend ein

Hamburg. Am 24. September, um 20:00 Uhr,  findet das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe in Hamburg statt.  Den renommierten Pianisten, Ivan Sokolov, kann man als eine Symbiose bezeichnen, wie man sie heute nur noch selten trifft: Er ist ein begabter Komponist und gleichzeitig ein regelmäßig konzertierender Pianist. Sein im höchsten Maße virtuoses Spiel dient niemals einem Selbstzweck, es trägt Aufklärungscharakter. Auf Sokolovs Konto gehen so viele Uraufführungen, dass er in dieser Hinsicht kaum übertroffen werden kann. Regelmäßig nimmt er an Festivals Neuer Musik teil – in Russland wie in Westeuropa und den USA. Weiterlesen

Jelena Firssowa wird Composer in residence bei den Fürstensaal Classix in Kempten

Im März dieses Jahres wurde die russische, heute in Großbritannien lebende Komponistin Jelena Firssowa sechzig Jahre alt. Viele Veranstaltungen in diesem Jahr waren und sind ihr und diesem Anlass gewidmet. Am 9. September wird Firssowas neues Orchesterwerk „Beyond the Seven Seals“ durch das Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Leitung von Tugan Sokhiev in der französischen Metropole Toulouse uraufgeführt. Im September wird Jelena Firssowa Composer in residence bei dem renommierten Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ (15.09.2010 – 19.09.2010) in Kempten (Allgäu) sein. Weiterlesen

Oboe Concerto von Rodion Schedrin wird uraufgeführt

Amsterdam. Am 18. Juni 2010 präsentiert das Royal Concertgebouw Orchestra im Großen Saal des Amsterdamer Concertgebouw die Uraufführung des Oboenkonzerts von Rodion Schedrin. Den Solopart des Werks wird der Oboist Alexei Ogrintchouk unter der musikalischen Leitung von Susanna Mälkki als Dirigentin übernehmen.

Das aus den drei Teilen „Elegy“, „Duets“ und „Finale con Epilogue“ bestehende Oboe Concerto ist 2009 im Auftrag des Royal Concertgebouw Orchestra und weiterer europäischer Philharmonieorchester entstanden. Weiterlesen

„Sotto voce“: Uraufführung von Sofia Gubaidulinas neuem Werk bei den Europäischen Wochen Passau

Passau. Bei den diesjährigen 58. Festspielen „Europäische Wochen Passau“ (10. Juni bis 18. Juli 2010) spielt das weibliche Geschlecht die Hauptrolle. „Frauengestalten – Frauen gestalten“ lautet das Motto des Festivals.

Einer der Höhepunkte von insgesamt 73 Veranstaltungen aus den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Lesung, Film, Vortrag, Ausstellung und Podiumsdiskussion ist mit Sicherheit die Uraufführung am 30. Juni von Sofia Gubaidulinas neuem Kammermusikstück „Sotto voce“ für Viola, Kontrabass und zwei Gitarren. Spielen wird das Ensemble mobile. Weiterlesen

Uraufführung der Oper „Hundeherz“ von Alexander Raskatov

Amsterdam. Am 7. Juni 2010 kommt es in Amsterdam zur Uraufführung der Oper „Hundeherz“ des Komponisten Alexander Raskatov. Dem Libretto der Oper liegt die berühmte gleichnamige Erzählung  von Michail Bulgakow zugrunde. Der Chor der Niederländischen Oper und die Radio Kamer Filharmonie Hilversum unter der Leitung von Martyn Brabbins werden die Oper in russischer Sprache auf die Bühne bringen.

Moskau – Winter 1924/25: Der Chirurg Professor Filipp Filippowitsch Preobraschenski, der sich auf Verjüngungsoperationen spezialisiert hat, und sein Assistent Doktor Iwan Arnoldowitsch Bormental implantieren dem streunenden Hund Scharik in einem Experiment die Hirnanhangdrüse und Hoden eines kürzlich verstorbenen Kleinkriminellen und Alkoholikers. Weiterlesen

B l u r r e d E d g e s – 15 Tage aktuelle Musik in Hamburg

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Das Forum Neue Musik in Hamburg lädt im Rahmen des Festivals zu folgenden Konzerten ein:

am Freitag, dem 7. Mai,  um 21 Uhr

„The Wall-the Message“ für Klavier und Filmprojektion, mit VLADIMIR MARTYNOV aus Moskau, Piano

Vladimir Martynov ist ein russischer Komponist, (*1946 Moskau),
er begann seine Laufbahn als einer der radikalsten Köpfe der  sowjetischen
Avantgarde. Seine dodekaphonisch-seriellen Kompositionen der 70er
Jahre zeigen außerordentliche Musikalität, raffinierte Technik und
intellektuelle Artistik. Der schöpferische Ansatz Martynovs liegt in komplizierten Evolutionen, in denen sich seine  vielseitige Persönlichkeit spiegelt. Martynov beschäftigt sich mit der Musik des 20. Jahrhunderts ebenso wie mit der Musik des Mittelalters und  der Renaissance. Als Sammler und Erforscher von Volksmusik unternimmt er seit einigen Jahren Expeditionen
in verschiedenste Regionen Russlands, des Nord-Kaukasus und  Zentralasiens. Weiterlesen

„Endstation Sehnsucht“ mit Musik von Alfred Schnittke und Sergej Prokofjew am Opernhaus Oslo

Tennessee Williams berühmtes Drama „A Streetcar named Desire“ ist kein leichter Stoff: Die reiche Blanche DuBois wird mit dem Niedergang ihrer Familie, der Homosexualität und dem Tod ihres Mannes nicht fertig, zieht zu ihrer Schwester nach New Orleans und landet nach einer Vergewaltigung durch den Schwager im Irrenhaus. Der Choreograph und Hamburger Ballettchef John Neumeier adaptierte 1983 diesen Stoff für ein Ballett in Stuttgart, das damals von Marcia Haydée und Richard Cragun in den Hauptrollen getanzt wurde. 1987 fand dann die Hamburger Erstaufführung mit Colleen Scott und Ivan Liška statt.

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Lera Auerbachs Suite concertante zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt

Hamburg, 9. November. In der Hamburger Laeiszhalle kam es am 9. November zur deutschen Erstaufführung der Suite concertante für Violine, Klavier und Streicher von Lera Auerbach.   Den Presseberichten nach zu urteilen war die Veranstaltung ein großer Erfolg: Weiterlesen

Studio für Neue Musik in Moskau feiert das 75. Geburtstagsjubiläum von Alfred Schnittke

Konzert: (Un)bekannter Schnittke

Moskau. Am 7. November 2009 veranstaltet das Studio für Neue Musik in Moskau ein Konzert aus Anlass des 75. Geburtstags-Jubiläums von Alfred Schnittke. Das hauseigene Ensemble des Studios für Neue Musik unter Leitung von Alexander Ivaschkin spielt unter anderem Werke von Schnittke, die noch niemals zur Aufführung gelangten.  Die Gründe für eine solch späte Premiere dieser Werke sind nach Angaben der Organisatoren z. T. bedingt durch die stark ausgeprägte Selbstkritik des Komponisten, das Fehlen des Aufführungsmaterials sowie die übermäßige Zensur zu Sowjetzeiten.  Einige Werke stellen zudem auch eine technische Herausforderung dar.   Weiterlesen

Am 25. September findet das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt

khudyakov_katchalova_kleinHamburg. Am 25. September um 20 Uhr werden zwei herausragende Musiker, Oleg Khudyakov (Flöte) und Elina Katchalova (piano), Werke von Joseph Haydn, Ignaz Moscheles, Ivan Tcherepnin, Edisson Denisov und Ludwig van Beethoven in der Alfred-Schnittke-Akademie in Hamburg präsentieren. Khudyakov und Katchalova sind Interpreten mit ausgeprägten Fähigkeiten differenzierter musikalischer Darstellung und gelten als sehr gute Kenner Neuer Musik. Sie blicken zurück auf vielfältige Konzertreisen als Solisten mit Sinfonieorchestern oder in Kammermusikbesetzungen, bei denen sie sich jeweils reichhaltige Kenntnisse aneigneten. Weiterlesen