Archiv der Kategorie: Neue russische Musik

Belaieff-Konzertreihe lädt zum nächsten Konzert ein – mit Ingolfsson-Stoupel Duo

Hamburg. Am 16. November findet in der Alfred Schnittke-Akademie das nächste Belaieff-Konzert statt – ein Abend mit dem Ingolfsson-Stoupel Duo.

Programm:
Dmitri Schostakowitsch: Präludium und Fuge d-Moll (Nr. 24 aus op. 87) und Klaviersonate Nr. 2 h-Moll

Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 für Violine und Klavier

Victor Kissine: „Caprice“ für Violine und Klavier (2011)

Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel, beide Solisten mit eigenem Profil, haben sich 2006 zum Ingolfsson-Stoupel Duo zusammengetan, um mit ungewöhnlichen Programmen die Form eines traditionellen Konzertabends zu erweitern. Das Duo konzipiert gemischte Programme, Weiterlesen

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Belaieff-Konzertreihe lädt am 14. September zu einem Sonderkonzert ein

Valentin Silvestrov zum 75. Geburtstag

Hamburg. Im Rahmen der Belaieff-Konzertreihe findet am 14. September 2012 in der Alfred-Schnittke-Akademie ein Sonderkonzert anlässlich des 75. Geburtstages von Valentin Silvestrovs statt. Drei Mitglieder des Kiewer Ensembles für Neue Musik „Ricochet“ mit Mykhailo Bilych (Violine), Zoltan Almashi (Violoncello) und Dmytro Tavanets (Klavier) werden „Drama“ für Violine, Violoncello und Klavier aufführen – ein Schlüsselwerk des avantgardistischen „frühen“ Silvestrov -, sowie mehrere Werke der jüngsten Schaffensperiode: „Mozart-Augenblicke“ für Klaviertrio, „28. Juli 1750 … in memoriam J.S.B.“ für Violoncello solo, „Fünf Serenaden“ für Klavier und „Musik in der Winternacht“ für Violine, Klavier und Synthesizer.

Valentin Silvestrov wurde am 30. September 1937 in Kiew geboren, wo er bis heute als freischaffender Künstler lebt. Weiterlesen

Das Russische Kammermusikfest zum dritten Mal in Hamburg

Hamburg. Das 3. Russische Kammermusikfest Hamburg findet vom 9. bis 12. September 2012 statt und wird vom gemeinnützigen Verein Musikförderung veranstaltet, gefördert und unterstützt u.a. von der Hans-Kauffmann-Stiftung Hamburg, der Kulturbehörde Hamburg und dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Hamburg.

Kammer- und Klaviermusik aus den Weiten des russischen Kulturraumes erklingt im September erneut in der Hansestadt Hamburg. Werke bedeutender russischer Komponisten zu Gehör zu bringen, darunter bekannte wie Tschaikowsky, Strawinsky oder Schnittke, aber auch weniger geläufige wie Rubinstein, Medtner, Catoire und viele andere ist das Anliegen des Hamburger Vereins Musikförderung, der das Russische Kammermusikfest zum 3. Male ausrichtet. Weiterlesen

Belaieff-Konzert-Reihe lädt am 10. Februar zum nächsten Konzert ein

Hamburg. Im Rahmen der Belaieff-Konzert-Reihe findet am 10. Februar 2012 in der Alfred-Schnittke-Akademie ein Kammerkonzert mit der Cellistin Olga Dowbusch-Lubotsky und dem Pianisten Brenno Ambrosini statt. Aufgeführt werden die 1. und 2. Cellosonate von Alfred Schnittke aus den Jahren 1978 bzw. 1994 und das dem Cellovirtuosen Wladimir Toncha gewidmete Werk „Ton H“ aus dem Jahr 2011 von Viktor Suslin. Zum Schluss wird die Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier op. 119 von Sergej Prokofjew gespielt, die der Komponist vier Jahre vor seinem Tod vollendet hatte. Die erste Cellosonate von Schnittke mit dem packenden „Perpetuum mobile“ als Intermezzo-Mittelsatz gehört zu den am häufigsten aufgeführten Kammermusikwerden der modernen Celloliteratur. Die zweite Cellosonate widmete Schnittke später dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, der in den 90er Jahren dann seine erste Oper „Leben mit einem Idioten“ als Dirigent zur Uraufführung in Amsterdam bringen sollte. Weiterlesen

Sofias Ritter: Vladimir Tonkha und Friedrich Lips – zum 80. Geburtstag von Sofia Gubaidulina

Belaieff Konzert-Reihe lädt am 30. September zum ersten Konzert in der neuen Saison  ein

(20:00 Uhr  in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona)

In diesem Konzert treten zwei Entdecker von Sofia Gubaidulinas Talent auf. Sie gehörten zu den Ersten, die ihre Musik aufführten, und zwar mit Beharrlichkeit und Fanatismus – zu einer Zeit, als die meisten noch keine Ahnung hatten, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Um in den 60er und 70er Jahren in der UdSSR Aufführungen einer solchen Musik durchzusetzen, war eine gehörige Menge Mut erforderlich. Tonkha und Lips sind Co-Autoren vieler instrumentaler „Entdeckungen“, die uns aus den Partituren von Gubaidulina bekannt sind. Ihnen hat die Komponistin wichtige Werke gewidmet: Sieben Worte, In croce, De profundis, Zehn Präludien für Violoncello solo. Auch Solokonzerte mit Orchester hat Gubaidulina für sie geschrieben. Weiterlesen

Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für Klavier“ von D. Schostakowitsch zum ersten Mal in Europa aufgeführt

Am 25. Juli 2011 kommt es im Rahmen des Verbier Festivals zur europäischen Erstaufführung Lera Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für  Klavier“ von Dmitrij Schostakowitsch, welche sie für Viola und Klavier arrangiert hatte. Ihre Uraufführung erlebte die Bearbeitung im Juni 2010 beim Great Lakes Chamber Music Festival in den USA, gespielt wurden die Präludien von Kim Kashkashian (Viola) und Lera Auerbach (Klavier). In derselben Besetzung wird das Stück auch beim Verbier Festivals präsentiert, welches vom 15. bis 31. Juli 2011 stattfindet. Lera Auerbach ist dort zudem als Composer in residence geladen. Weiterlesen

Alexander Knaifels „Seligpreisungen“ zum ersten Mal in Amsterdam

Amsterdam. Am 14. Mai 2011 kommt es in Amsterdam zur niederländischen Erstaufführung des Vokal- und Sakralwerks  „Seligpreisungen“ vom russischen Komponisten Alexander Knaifel (für Soli, Chor  und Streichorchster). Die Ausführenden werden sein: Ilse Eerens (Sopran), Henk Neven (Bariton), Michael Müller (Violoncello), die Cappella Amsterdam und die Radio Kamer Filharmonie unter Leitung von Ed Spanjaar

Die Uraufführung des durchaus gelungenen Werks von Knaifel fand bereits im Mai 1999  in Berlin statt. Es spielte das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch, dem Knaifel sein Werk zum 70. Geburtstag gewidmet hatte. Weiterlesen