Archiv der Kategorie: Neue russische Musik

Belaieff-Konzert-Reihe lädt am 10. Februar zum nächsten Konzert ein

Hamburg. Im Rahmen der Belaieff-Konzert-Reihe findet am 10. Februar 2012 in der Alfred-Schnittke-Akademie ein Kammerkonzert mit der Cellistin Olga Dowbusch-Lubotsky und dem Pianisten Brenno Ambrosini statt. Aufgeführt werden die 1. und 2. Cellosonate von Alfred Schnittke aus den Jahren 1978 bzw. 1994 und das dem Cellovirtuosen Wladimir Toncha gewidmete Werk „Ton H“ aus dem Jahr 2011 von Viktor Suslin. Zum Schluss wird die Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier op. 119 von Sergej Prokofjew gespielt, die der Komponist vier Jahre vor seinem Tod vollendet hatte. Die erste Cellosonate von Schnittke mit dem packenden „Perpetuum mobile“ als Intermezzo-Mittelsatz gehört zu den am häufigsten aufgeführten Kammermusikwerden der modernen Celloliteratur. Die zweite Cellosonate widmete Schnittke später dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, der in den 90er Jahren dann seine erste Oper „Leben mit einem Idioten“ als Dirigent zur Uraufführung in Amsterdam bringen sollte. Weiterlesen

Sofias Ritter: Vladimir Tonkha und Friedrich Lips – zum 80. Geburtstag von Sofia Gubaidulina

Belaieff Konzert-Reihe lädt am 30. September zum ersten Konzert in der neuen Saison  ein

(20:00 Uhr  in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona)

In diesem Konzert treten zwei Entdecker von Sofia Gubaidulinas Talent auf. Sie gehörten zu den Ersten, die ihre Musik aufführten, und zwar mit Beharrlichkeit und Fanatismus – zu einer Zeit, als die meisten noch keine Ahnung hatten, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Um in den 60er und 70er Jahren in der UdSSR Aufführungen einer solchen Musik durchzusetzen, war eine gehörige Menge Mut erforderlich. Tonkha und Lips sind Co-Autoren vieler instrumentaler „Entdeckungen“, die uns aus den Partituren von Gubaidulina bekannt sind. Ihnen hat die Komponistin wichtige Werke gewidmet: Sieben Worte, In croce, De profundis, Zehn Präludien für Violoncello solo. Auch Solokonzerte mit Orchester hat Gubaidulina für sie geschrieben. Weiterlesen

Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für Klavier“ von D. Schostakowitsch zum ersten Mal in Europa aufgeführt

Am 25. Juli 2011 kommt es im Rahmen des Verbier Festivals zur europäischen Erstaufführung Lera Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für  Klavier“ von Dmitrij Schostakowitsch, welche sie für Viola und Klavier arrangiert hatte. Ihre Uraufführung erlebte die Bearbeitung im Juni 2010 beim Great Lakes Chamber Music Festival in den USA, gespielt wurden die Präludien von Kim Kashkashian (Viola) und Lera Auerbach (Klavier). In derselben Besetzung wird das Stück auch beim Verbier Festivals präsentiert, welches vom 15. bis 31. Juli 2011 stattfindet. Lera Auerbach ist dort zudem als Composer in residence geladen. Weiterlesen

Alexander Knaifels „Seligpreisungen“ zum ersten Mal in Amsterdam

Amsterdam. Am 14. Mai 2011 kommt es in Amsterdam zur niederländischen Erstaufführung des Vokal- und Sakralwerks  „Seligpreisungen“ vom russischen Komponisten Alexander Knaifel (für Soli, Chor  und Streichorchster). Die Ausführenden werden sein: Ilse Eerens (Sopran), Henk Neven (Bariton), Michael Müller (Violoncello), die Cappella Amsterdam und die Radio Kamer Filharmonie unter Leitung von Ed Spanjaar

Die Uraufführung des durchaus gelungenen Werks von Knaifel fand bereits im Mai 1999  in Berlin statt. Es spielte das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch, dem Knaifel sein Werk zum 70. Geburtstag gewidmet hatte. Weiterlesen

Firssowa’s Cellokonzert Nr. 4 „Konzert-Elegie“ wird uraufgeführt

London. Am 18. Februar 2011 wird in der Londoner St. Paul’s Church Jelena Firssowas Cellokonzert Nr. 4,  „Konzert-Elegie“ uraufgeführt.

Als Solist wird Anatole Liebermann mit der „St. Paul’s Sinfonia“ auftreten. Musikalische Leitung übernimmt Andrew Morley. Liebermann, dem Firssowa das 2008 entstandene Stück gewidmet hat, hatte bereits das erste Cellokonzert der Komponistin 1975 in Moskau zur Uraufführung gebracht. Weiterlesen

Elisaveta Blumina tritt erneut in der Belaieff-Konzertreihe auf

Hamburg. Am 11. Februar 2011, 20:00 Uhr,  findet in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt. Es tretten auf: Elisaveta Blumina und Vladimir Sint (Klavier). Programm-Schwerpunkte sind  Silvestrov, Weinberg, Suslin, Tschaikowsky, Gavrilin.

Der Solo-Teil ist Komponisten gewidmet, deren Werke schon des öfteren bei Belaieff-Konzerten aufgeführt wurden.  Eine Besonderheit ist: Im ersten Teil erklingen Werke, die am Anfang der musikalischen Laufbahn des jeweiligen Komponisten stehen. Weiterlesen

Lubotsky-Trio tritt erneut in Hamburg auf

Hamburg. F  O  R  U  M    N  E  U  E    M  U  S  I  K ( CHRISTIANSKIRCHE) veranstaltet am 15. Januar, um 20 Uhr das Konzert mit dem renommierten Lubotsky-Trio (Mark Lubotsky, Violine, Olga Dowbusch-Lubotsky, Violoncello
Brenno Ambrosini, Klavier). Im Konzert wird ausschließlich Musik von russischen Komponisten erklingen:

1. Edison Denisov (1929-1996) Klavier Trio op.5
I. Moderato, II. Allegro, III. Largo, IV. Allegretto
Dies ist eines der bekanntesten Werke von Edison Denisov (1954),
D. Schostakowitsch gewidmet . Weiterlesen

Komponist Boris Tischtschenko starb am 9. Dezember 2010

St. Petersburg. Nach langer und schwerer Krankheit ist am 9. Dezember 2010 der Petersburger Komponist Boris Tischtschenko im Alter von 71 Jahren verstorben. Tischtschenko war Schüler Galina Ustwolskajas und Dmitri Schostakowitschs gewesen und hatte bis zu seiner Emeritierung am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition unterrichtet. Neben dem reichen Katalog an großen Orchesterwerken – Tischtschenko schuf eine Vielzahl von Sinfonien und Instrumentalkonzerten – hat sich der Komponist auch für die Kammermusik eingesetzt. Im Jahr 1966 war sein Requiem für Sopran, Tenor und Orchester entstanden, bekannt ist aber auch sein „Triptychon“ für Singstimme und Orchester. Weiterlesen

Vortrag zu „Historia von D. Johann Fausten“ und Konzert in der Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg

Hamburg. Die Uraufführung von Alfred Schnittkes dritter Oper „Historia des Doktor Johann Fausten“ in Hamburg am 22. Juni 1995 war ein großes musikalisches Ereignis der Superlative und einer der letzten großen Erfolge, die der 1998 verstorbene Komponist noch miterleben konnte.

Am 11. November 2010 wird Jürgen Köchel, der zu diesem Werk auf der Grundlage des Volksbuches von Doktor Johann Fausten das Libretto geschrieben hatte, über die Arbeit an diesem Werk, seine Entstehung und seine Gespräche mit Alfred Schnittke einen Vortrag ind er Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg (Max-Brauer-Allee 24) halten.

Am 24. November, dem Geburtstagsdatum des Komponisten, lädt das Lubotsky-Trio zu einem Konzert „In Memoriam Alfred Schnittke“ ein, in dem Werke von Schostakowitsch und Schnittke erklingen werden. Weiterlesen

Gubaidulina bei den Internationalen Weingartener Tagen für Neue Musik 2010

Vom 22. bis 24. Oktober 2010 finden wieder die Internationalen Weingartener Tage für Neue Musik statt.  Dort wird die „Grande Dame der internationalen Komponistenszene“, Sofia Gubaidulina, auf Einladung der Veranstalter persönlich anwesend sein und wird sich an allen drei Tagen an der Durchführung der Konzerte beteiligen. Weiterlesen