Archiv der Kategorie: Konzertankündigung

Forum Russische Kultur Gütersloh e.V. veranstaltet einen Liederabend

Mezzosopranistin Inka Noack und Irine Gorgadze am Klavier präsentieren ein
Konzert unter dem Motto „Nur wer die Sehnsucht kennt…“

Das Forum Russische Kultur Gütersloh e.V. verastaltet am 13. April 2012 einen  romantischen Liederabend im Studiosaal des Theaters Gütersloh. Das georgisch-deutsche Duo Inka Noack und Irine Gorgadze präsentiert dem Publikum ab 19.30 Uhr  Werke von Johannes Brahms, Mikhail Glinka, Peter Tschaikowsky, Max Reger sowie Hugo Wolf.

Seit mehr als 20 Jahren ist das  Forum aus Gütersloh ein erfolgreicher Vermittler zwischen den Nationen. Insbesondere der Kulturaustausch liegt dem Gründer und Vorsitzenden Franz Kiesl am Herzen: „Unsere Veranstaltungen sowie die entsprechende Künstlerauswahl sind gekennzeichnet durch eine große Leidenschaft zur russischen Musik und Mentalität.“

Inka Noack und die georgische Pianistin Irine Gorgadze treten seit fünf Jahren in ihrer Wahlheimat Ostwestfalen mit konzeptuellen Liederabenden auf. Im Dezember 2011 debütierten sie erfolgreich mit der Premiere von „Nur wer die Sehnsucht kennt“ im Kammermusiksaal der Oetkerhalle in Bielefeld und begeisterten dort ihr Publikum. Weiterlesen

Belaieff-Konzert-Reihe lädt am 10. Februar zum nächsten Konzert ein

Hamburg. Im Rahmen der Belaieff-Konzert-Reihe findet am 10. Februar 2012 in der Alfred-Schnittke-Akademie ein Kammerkonzert mit der Cellistin Olga Dowbusch-Lubotsky und dem Pianisten Brenno Ambrosini statt. Aufgeführt werden die 1. und 2. Cellosonate von Alfred Schnittke aus den Jahren 1978 bzw. 1994 und das dem Cellovirtuosen Wladimir Toncha gewidmete Werk „Ton H“ aus dem Jahr 2011 von Viktor Suslin. Zum Schluss wird die Sonate C-Dur für Violoncello und Klavier op. 119 von Sergej Prokofjew gespielt, die der Komponist vier Jahre vor seinem Tod vollendet hatte. Die erste Cellosonate von Schnittke mit dem packenden „Perpetuum mobile“ als Intermezzo-Mittelsatz gehört zu den am häufigsten aufgeführten Kammermusikwerden der modernen Celloliteratur. Die zweite Cellosonate widmete Schnittke später dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, der in den 90er Jahren dann seine erste Oper „Leben mit einem Idioten“ als Dirigent zur Uraufführung in Amsterdam bringen sollte. Weiterlesen

In Basel finden die 7. Internationalen Arthur Lourié Musiktage statt

(15.- 19. November 2011)

Arthur Lourié, Paris, 1926. Photo: Jerôme Lontres

Basel. Die diesjährigen Musiktage Arthur Lourié mit Veranstaltungen aus Musik, Film und Literatur stehen im Zeichen des „Jahres der Russischen Kultur in der Schweiz“ unter der Schirmherrschaft des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew und  der Bundesrätin der Schweiz Doris Leuthard.

Als musikalischen Höhepunkt kündigt die Lourie-Gesellschaft die Weltpremiere von „Sibylla Dicit“ für 12 Frauenstimmen und Ensemble an – das letzte Werk aus der Feder des St. Petersburger Komponisten Arthur Lourié (1892-1966). Es wird  am 18. November im Rahmen des großen Konzertabends aufgeführt.

Außerdem kommt nach Basel der bekannte russische Schriftsteller Weiterlesen

Sofias Ritter: Vladimir Tonkha und Friedrich Lips – zum 80. Geburtstag von Sofia Gubaidulina

Belaieff Konzert-Reihe lädt am 30. September zum ersten Konzert in der neuen Saison  ein

(20:00 Uhr  in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona)

In diesem Konzert treten zwei Entdecker von Sofia Gubaidulinas Talent auf. Sie gehörten zu den Ersten, die ihre Musik aufführten, und zwar mit Beharrlichkeit und Fanatismus – zu einer Zeit, als die meisten noch keine Ahnung hatten, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Um in den 60er und 70er Jahren in der UdSSR Aufführungen einer solchen Musik durchzusetzen, war eine gehörige Menge Mut erforderlich. Tonkha und Lips sind Co-Autoren vieler instrumentaler „Entdeckungen“, die uns aus den Partituren von Gubaidulina bekannt sind. Ihnen hat die Komponistin wichtige Werke gewidmet: Sieben Worte, In croce, De profundis, Zehn Präludien für Violoncello solo. Auch Solokonzerte mit Orchester hat Gubaidulina für sie geschrieben. Weiterlesen

Stadt Gohrisch lädt zum zweiten Mal zu Internationalen Schostakowitsch Tagen ein

Dmitri Schostakowitsch komponierte 1960 in Kurort Gohrisch mit dem achten Streichquartett op. 110 eines seiner persönlichsten und bedeutendsten Werke, das sein existenzielles Leiden unter dem Sowjetregime zum Ausdruck bringt. Es ist das vermutlich einzige seiner Werke, welches außerhalb der Sowjetunion entstand. 50 Jahre später wurde in Gohrisch der Verein „Schostakowitsch in Gohrisch e.V.“ gegründet, der im September 2010 in enger Kooperation mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden erstmals die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch ausrichtete. Es ist das derzeit einzige regelmäßig stattfindende Festival weltweit, das dem Schaffen Schostakowitschs gewidmet ist.

An drei Tagen (16. – 18. September 2011) finden erneut fünf hochrangige Veranstaltungen in Gohrisch statt, die in enger Kooperation mit der „Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden“ ausgerichtet werden. Dabei musizieren Musiker der Staatskapelle kammermusikalische Hauptwerke von Dmitri Schostakowitsch. Als namhafte Gäste werden der Pianist Igor Levit, der Trompeter Sergei Nakariakov, der Schauspieler Christian Friedel und die Komponistin Lera Auerbach (die Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle in der Saison 2011/2012) erwartet. Weiterlesen

Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für Klavier“ von D. Schostakowitsch zum ersten Mal in Europa aufgeführt

Am 25. Juli 2011 kommt es im Rahmen des Verbier Festivals zur europäischen Erstaufführung Lera Auerbachs Bearbeitung der „24 Präludien für  Klavier“ von Dmitrij Schostakowitsch, welche sie für Viola und Klavier arrangiert hatte. Ihre Uraufführung erlebte die Bearbeitung im Juni 2010 beim Great Lakes Chamber Music Festival in den USA, gespielt wurden die Präludien von Kim Kashkashian (Viola) und Lera Auerbach (Klavier). In derselben Besetzung wird das Stück auch beim Verbier Festivals präsentiert, welches vom 15. bis 31. Juli 2011 stattfindet. Lera Auerbach ist dort zudem als Composer in residence geladen. Weiterlesen

In Hamburg findet zum zweiten Mal das Russische Kammermusikfest statt


Hamburg. Werke russischer Komponisten gerade in Hamburg, der Partnerstadt St. Petersburgs, zu Gehör zu bringen, ist das Anliegen des Vereins Musikförderung mit dem Russischen Kammermusikfest. International renommierte Interpreten vermitteln einen Eindruck über das vielfältige, hierzulande weniger geläufige kammermusikalische Repertoire des russischen bzw. sowjetischen Kulturraumes. Mit Samuil Feinberg (1890-1962) steht wieder ein bedeutender Komponist im Fokus des Festivals; mehrere Werkinterpretationen, wie es sie in dieser Dichte im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat, durchziehen das Programm. Weiterlesen

Belaieff-Konzertreihe lädt zu einem erstklassigen Konzert ein

Hamburg. Am 16. Juni, um 20:00 Uhr,  findet das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona,  statt.  Nurit Stark (Violine), Cédric Pescia (Klavier) und Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello) spielen Werke von Silvestrov und Schostakowitsch.

Programm: Weiterlesen

Russische Romanzen vom Feinsten: Svetlana Prandetskaya mit dem Programm „Schwarze Augen“ in München

München. Am 07.06.2011, um 19:00 Uhr, findet in München (Residenz, Alte Hofkapelle) ein Konzert mit Svetlana Prandetskaya statt. Die Sängerin gilt als Expertin für Russische Romanzen. Sie ist 1973 in Kaluga (Russland) geboren und studierte Gesang an der renommierten Gnessin-Musikakademie in Moskau. Sie lebt seit 2007 in München.

Die Gattung „Russische Romanze“ entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und bannte sich nach und nach den Weg auf die Bühne. Im 19. Jahrhundert wurde sie von namhaften Komponisten wie Glinka, Dargomyschsky und Tschaikowsky zum Kunstlied geformt, sie vertonten Texte großer russischer Lyriker. Weiterlesen

Alexander Knaifels „Seligpreisungen“ zum ersten Mal in Amsterdam

Amsterdam. Am 14. Mai 2011 kommt es in Amsterdam zur niederländischen Erstaufführung des Vokal- und Sakralwerks  „Seligpreisungen“ vom russischen Komponisten Alexander Knaifel (für Soli, Chor  und Streichorchster). Die Ausführenden werden sein: Ilse Eerens (Sopran), Henk Neven (Bariton), Michael Müller (Violoncello), die Cappella Amsterdam und die Radio Kamer Filharmonie unter Leitung von Ed Spanjaar

Die Uraufführung des durchaus gelungenen Werks von Knaifel fand bereits im Mai 1999  in Berlin statt. Es spielte das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch, dem Knaifel sein Werk zum 70. Geburtstag gewidmet hatte. Weiterlesen