Archiv der Kategorie: Konzertankündigung

Vorweihnachtliche Chormusik aus St. Petersburg in Gütersloh

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Gütersloh. Auch in diesem Jahr setzt das FORUM RUSSISCHE KULTUR die bereits in 2001 begonnene Tradition der Weihnachts-konzerte des beliebten St. Petersburger TV- & Radio Kinderchores fort.

Am Mittwoch, dem 5. Dezember 2012, um 19.30 Uhr wird der Chor unter seinem langjährigen künstlerischen Leiter, Prof. Stanislaw Gribkow, in der Gütersloher Kirche „Zum Guten Hirten“, Kahlertstraße/Ecke Austernbrede zu Gast sein. Aus der andauernden Beziehung zum Forum hat sich inzwischen nicht nur mit ihm, sondern auch mit seinem Sohn Igor und Irina Zaitzewa, die beide ebenfalls als Leiter des Chores fungieren, sowie mit Irina Prokhorova, die die Konzerte moderiert und seit 2001 die FORUM-Reisegruppen in St. Petersburg führt, ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Weiterlesen

Im Dezember finden mehrere Erstaufführungen von Gubaidulinas Werken statt

Hamburg. Musikverlag Sikorski kündigt im Dezember 2012 gleich vier Erstaufführungen von Werken der russischen Komponistin Sofia Gubaidulina an, deren Kompositionen bereits seit vielen Jahren von diesem Verlag erfolgreich herausgegeben werden. Am 3. Dezember erlebt das Werk „Labyrinth“ für 12 Violoncelli die amerikanische Erstaufführung im Harris Theater in Chicago. Es spielen Cellisten des Chicago Symphony Orchestra. Die polnische Erstaufführung des Bajankonzerts „Fachwerk“ durch Roman Yusipey (Bajan) und das INSO-Lviv Orchestra unter der Leitung von Stanislaw Welanik folgt am 5. Dezember in Krakau. Weiterlesen

Belaieff-Konzertreihe lädt zum nächsten Konzert ein – mit Ingolfsson-Stoupel Duo

Hamburg. Am 16. November findet in der Alfred Schnittke-Akademie das nächste Belaieff-Konzert statt – ein Abend mit dem Ingolfsson-Stoupel Duo.

Programm:
Dmitri Schostakowitsch: Präludium und Fuge d-Moll (Nr. 24 aus op. 87) und Klaviersonate Nr. 2 h-Moll

Sergej Prokofjew: Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80 für Violine und Klavier

Victor Kissine: „Caprice“ für Violine und Klavier (2011)

Judith Ingolfsson und Vladimir Stoupel, beide Solisten mit eigenem Profil, haben sich 2006 zum Ingolfsson-Stoupel Duo zusammengetan, um mit ungewöhnlichen Programmen die Form eines traditionellen Konzertabends zu erweitern. Das Duo konzipiert gemischte Programme, Weiterlesen

Oskar Ansull liest aus dem Werk von Karl Emil Franzos

Ein literarisch-musikalischer Abend in Celle, mit selten gespielten Musikwerken von überwiegend russischen Komponisten

Celle. Am 9. November 2012 findet in der historischen Synagoge Celle ein interessanter literarisch-musikalischer Abend statt. Oskar Ansull wird aus dem Werk von Karl Emil Franzos lesen. Musikalisch wird die Lesung mit einem Programm für Viola und Klavier, das sich der neuen jüdischen Schule widmet, umrahmt. Es spielen Ulrich v. Wrochem (Viola) und Tatjana Prelevic (Klavier).  Beginn: 19 Uhr, Im Kreise 24, Celle (bei Hannover).

U L R I C H  von  W R O C H E M entstammt einer oberschlesischen Adelsfamilie, geb. in Dippoldiswalde, studierte bei Heinz Kirchner, Helmut Heller in Berlin und Georg Neikrug in Detmold. Seine Karriere führte ihn seit 1966 bis in die Position des Solobratschers an der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, der Berliner Oper, des Bayerischen Rundfunks und der Mailänder Scala unter Claudio Abbado, spielte als Solist mit bedeutenden Orchestern zusammen. Weiterlesen

Belaieff-Konzertreihe lädt am 28. September zum nächsten Konzert ein

Hamburg. Am 28. September findet in der Alfred Schnittke – Akademie das nächste Belaieff-Konzert statt, welches unter dem Motto „Viktor Suslin zum Gedenken“ steht. Vor fast 10 Jahren holte Suslin die Belaieff-Konzertreihe nach Hamburg, wo er sie bis zu seinem Tod am 10. Juli 2012 als Kurator der Belaieff-Stiftung künstlerisch geleitet und betreut hat. Auch dieses Konzert ist von ihm vorbereitet worden: Alexei Lubimov – Klavier-Legende aus Moskau – und die aus Litauen stammende Sopranistin Rita Balta werden Lieder und Klavierwerke von Anton Webern und Igor Strawinsky aufführen – ein Programm, auf das sich Viktor Suslin sehr gefreut hätte, war er doch ein großer Verehrer und Kenner beider Komponisten, insbesondere Igor Strawinskys. Zentrale Werke der fast gleichaltrigen Meister werden einander gegenübergestellt, was interessante Hörerlebnisse und „Einblicke“ in die Musik des frühen 20. Jahrhunderts (zw. 1909 und 1936) verspricht.

Anton Webern: Frühe Lieder (o.op.), Fünf Lieder op. 4, Kinderstück für Klavier (o.op.), Vier Lieder op. 12, Variationen für Klavier op. 27, Drei Lieder op. 25. Weiterlesen

Belaieff-Konzertreihe lädt am 14. September zu einem Sonderkonzert ein

Valentin Silvestrov zum 75. Geburtstag

Hamburg. Im Rahmen der Belaieff-Konzertreihe findet am 14. September 2012 in der Alfred-Schnittke-Akademie ein Sonderkonzert anlässlich des 75. Geburtstages von Valentin Silvestrovs statt. Drei Mitglieder des Kiewer Ensembles für Neue Musik „Ricochet“ mit Mykhailo Bilych (Violine), Zoltan Almashi (Violoncello) und Dmytro Tavanets (Klavier) werden „Drama“ für Violine, Violoncello und Klavier aufführen – ein Schlüsselwerk des avantgardistischen „frühen“ Silvestrov -, sowie mehrere Werke der jüngsten Schaffensperiode: „Mozart-Augenblicke“ für Klaviertrio, „28. Juli 1750 … in memoriam J.S.B.“ für Violoncello solo, „Fünf Serenaden“ für Klavier und „Musik in der Winternacht“ für Violine, Klavier und Synthesizer.

Valentin Silvestrov wurde am 30. September 1937 in Kiew geboren, wo er bis heute als freischaffender Künstler lebt. Weiterlesen

Das Russische Kammermusikfest zum dritten Mal in Hamburg

Hamburg. Das 3. Russische Kammermusikfest Hamburg findet vom 9. bis 12. September 2012 statt und wird vom gemeinnützigen Verein Musikförderung veranstaltet, gefördert und unterstützt u.a. von der Hans-Kauffmann-Stiftung Hamburg, der Kulturbehörde Hamburg und dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Hamburg.

Kammer- und Klaviermusik aus den Weiten des russischen Kulturraumes erklingt im September erneut in der Hansestadt Hamburg. Werke bedeutender russischer Komponisten zu Gehör zu bringen, darunter bekannte wie Tschaikowsky, Strawinsky oder Schnittke, aber auch weniger geläufige wie Rubinstein, Medtner, Catoire und viele andere ist das Anliegen des Hamburger Vereins Musikförderung, der das Russische Kammermusikfest zum 3. Male ausrichtet. Weiterlesen

Lera Auerbachs Orchesterstück „Post silentium“ wird in der Semper Oper uraufgeführt

Dresden. Die Staatskapelle Dresden führt am 1. Juli 2012 das Orchesterwerk „Post silentium“ von Lera Auerbach in der Dresdner Semperoper auf, unter der Leitung des finnischen Dirigenten Sakari Oramo, dem derzeitigen Chefdirigenten der Stockholmer Philharmoniker.
Das von der russischen Komponistin in diesem Jahr beendete Werk ist ein Auftragswerk der Staatskapelle Dresden im Rahmen von Lera Auerbachs Dresdner Residency als Capell-Compositrice 2011-12. Die Komponistin nimmt darin motivisch und gestisch Bezug auf den Eröffnungssatz ihres jüngstens Requiems, das am 11. Februar 2012 in der Dresdner Frauenkirche uraufgeführt wurde und anlässlich des 67. Jahrestages der Zerstörung Dresdens entstand. Während dort zwei Knabensoprane, Countertenor, Bass und ein großer Chor das lateinische Requiem vortragen, erweitert um die Worte ‚Amen’ und ‚Alleluja’, überträgt Auerbach in ihrem „Post silentium“ den Gestus des Trauerns und der Verheißung des ewigen Lebens auf eine rein instrumentale Orchesterbesetzung. Weiterlesen

Das 19. Usedomer Musikfestival (2012) widmet sein Programm Russland

Seebad Ahlbeck. Kurt Masur wird gemeinsam mit dem Festivalorchester Baltic Youth Philharmonic die Russland gewidmete 19. Saison des Usedomer Musikfestivals (15.September ­– 7.Oktober) in Peenemünde eröffnen. Er wird mit dem BYP-Orchester arbeiten und zudem einen Meisterkurs für junge Nachwuchsdirigenten geben. Kurt Masur war Schirmherr des 1. Usedomer Musikfestivals 1994. In diesem Jahr  gibt er sein erstes Konzerte beim Usedomer Musikfestival.

K. Masur absolvierte bislang eine einzigartige Karriere als Dirigent, Dozent und gesellschaftlich, politisch engagierte und geachtete Persönlichkeit. Er war fast 30 Jahre lang Gewandhauskapellmeister in Leipzig, war Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker, des London Philharmonic Orchestra sowie des Orchestre National de France in Paris und dirigierte alle wichtigen Orchester der Welt. Für sein musikalisches Schaffen wurde Kurt Masur mit den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen bedacht: u.a. 1999 Deutscher Fernsehpreis, 2002 Großes Verdienstkreuz mit Stern und 2010 Leo-Baeck-Preis. Der Förderung junger Musiker versteht er als Verpflichtung und Herzens Angelegenheit zugleich. Heute widmet sich der 84-jährige mit vielfältigen Projekten, Meisterkursen und Konzerten verstärkt dem musikalischen Nachwuchs. Weiterlesen