Archiv des Autors: Agent B

Neue Skrjabin-CD (Vol. 4) von Pervez Mody erschienen

Booklet ThorofonAlexander Skrjabin, dessen 100. Todesjahr wir in 2015 gedenken, ist als eine der innovativsten und außergewöhnlichsten Gestalten in die Musikgeschichte eingegangen. Mit einer grandiosen musikalisch-pianistischen Begabung gesegnet, avancierte er nach Richard Wagner zu einem der größten Vertreter des Gesamt-Kunstwerks, das alle menschlichen Sinne umfassen sollte. Sein früher tragischer Tod ließ jedoch sein Hauptwerk „Le Mistère“ unvollendet.

Auf der vorliegenden CD sind folgende Werke eingespielt:

Die Sonata Nr. 3 fis-Moll Op. 23 zeichnet sich durch große Ausdruckskraft und spektakuläre Virtuosität aus. Wiederkehrende Konfigurationen und Motive verbinden das viersätzige Werk eng miteinander.

Préludes Op. 13 und 22, wie diese ziehen sich viele der kleinen Miniaturen durch Skrjabins gesamtes Klavierwerk. Weiterlesen

Olga Dowbusch-Lubotsky (Cello) und Dmitri Vinnik (Klavier) treten am 5. Oktober in der A. Schnittke-Akademie auf

Beginn: 20:00 Uhr

Programm:

Ludwig van Beethoven

Sieben Variationen für Violoncello und Klavier
über das Duett „Bei Männern,  welche Liebe fühlen“
aus der Oper „Zauberflöte“ von Mozart 

Dmitry Schostakowitsch

Sonate für Violoncello und Klavier Op. 40 (1934)
I. Allegro non troppo
II. Allegro
III. Largo
IV. Allegro

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Frédéric Chopin

Sonate für Violoncello und Klavier g-moll, op. 65
I. Allegro moderato
II. Scherzo (Allegro con brio)
III. Largo
IV. Finale (Allegro) Weiterlesen

Ernst Kuhn Verlag meldet eine Neuerscheinung über Igor Strawinsky

ssm 52_smallEin Buch von Waleri Smirnow

Igor Strawinskys früher Aufstieg zum Ruhm
Hintergründe und Analysen

Waleri Smirnows Buch über Strawinskys künstlerische Werdejahre, geschrieben 1968 in Leningrad, gehört zu den wichtigen Arbeiten der internationalen Strawinsky-Literatur. Den Komponisten berührte es, daß sich nach seinem UdSSR-Besuch im Herbst 1962 nach Jahrzehnten des Verdrängens und Verschweigens auch die dortige Fachwelt wieder mit ihm zu beschäftigen begann. Anfang 1971 berichtet er seinem Freund und Assistenten Robert Craft: „Ein neues sowjetisches Buch über die Entwicklung Igor Strawinskys, geschrieben von einem gewissen Smirnow, verspricht, mich auf vieles in meinem früheren Leben aufmerksam zu machen.“

Strawinsky war kein musikalisches „Wunderkind“. Seine ersten Kompositionen blieben zunächst gleichsam Mittelmaß. Erst nachdem er im Alter von 22 Jahren Privatschüler Rimsky-Korsakows geworden war, begann für ihn ein rasanter künstlerischer Aufstieg. Mit 28 Jahren schuf er dann das Ballett L’Oiseau de feu, das ihn mit einem Schlag weltberühmt machte.
Waleri Smirnow geht dem Geheimnis dieses Aufstieges nach. Weiterlesen

Das 5. Russische Kammermusikfest Hamburg steht vor der Tür

Logo PR 5 Russisches Kammermusikfest Hamburg 2014_mittelIn diesem Jahr steht die besondere kulturelle Verbindung zwischen Russland und Frankreich im Fokus des 5. Russischen Kammermusikfestes Hamburg 2014. Die Konzertprogramme spiegeln mit exemplarischen Werken russischer und französischer Komponisten diese Verbindung wider. Noch vor 100 Jahren war Französisch die in den oberen Schichten Russlands dominierende Sprache; Gleichzeitig fand ein umfassender kultureller Austausch statt. Viele russische Künstler suchten ihre Wahlheimat in Frankreich; Prokofjew und Glasunow komponierten hier viele ihrer Werke. Strawinskys berühmtes Ballett „Le Sacre du Printemps“, uraufgeführt im Théâtre des Champs-Élysées Paris, wurde zu einem der größten Musikskandale des letzten Jahrhunderts. Komponisten wie Debussy, Poulenc oder Ravel bewunderten die russische Musik und waren glühende Verehrer von Mussorgski, Glinka oder Prokofjew. So widmete Poulenc z.B. seine Oboen Sonate Sergej Prokofjew, die beim Eröffnungskonzert des Russischen Kammermusikfestes von Kalev Kuljus und Elisaveta Blumina vorgetragen wird. Weiterlesen

Physiognomie eines Komponisten – Im Ernst Kuhn Verlag erschien eine neue Studie zu Strawinsky

savenko_3_smallNeues Buch von Svetlana Savenko
Igor Strawinsky
Physiognomie eines Komponisten
Aus dem Russischen übersetzt von Ernst Kuhn

Svetlana Savenko ist bislang mit über 100 Publikationen (darunter auch Übersetzungen ins Englische und Deutsche) hervorgetreten. Im vorliegenden Buch untersucht sie anhand ausgewählter Werkbetrachtungen Phänomene und Eigenart der Musik Igor Strawinskys. Von Universalien des Stils und des Genres, der Rolle des Wortes und der Folklore in Strawinskys Musik ausgehend, gelangt sie zu pointierten Einsichten in den Schaffensprozeß des Komponisten, die sich nicht zuletzt auch auf Ergebnisse ihres Studiums der Manuskripte, Skizzen und Fragmente stützen, welche im Strawinsky-Archiv der Paul-Sacher-Stiftung in Basel aufbewahrt werden. In gesonderten Kapiteln widmet sich die Autorin ferner den musikalischen Bearbeitungen und Transkriptionen Strawinskys, seinen literarisch-publizistischen Äußerungen und der Stellung seiner Musik im stilistischen Kontext der Zeit. Ein abschließender Exkurs behandelt das enge Verhältnis, das Strawinsky zu dem vor allem in Frankreich wirkenden, aus Rußland stammenden Musikschriftsteller und politischen Publizisten Pierre Souvtchinski unterhalten hat. Weiterlesen

Musikfestival PANTONALE in Berlin – von Klassik bis Tango

Vom 10. bis 12. Januar 2014

PastedGraphic_portrait_smallBerlin. Im Mittelpunkt der PANTONALE stehen das Akkordeon und sein Virtuose Aydar Gaynullin, der in seiner russischen Heimat als Musiker von Weltrang gilt. Ihn live zu erleben ist eine kleine Sensation: Kraftvoll und in atemberaubender Geschwindigkeit entlädt sich seine expressive künstlerische Energie in die Knöpfe seines Instruments, und innerhalb kürzester Zeit ist sein Publikum mitgerissen. Als Initiator dieses neuen Berliner Festivals präsentiert er eine einzigartige Zusammenstellung von Künstlern: Mitglieder der Berliner Staatskapelle unter Leitung von David Robert Coleman sowie hochkarätige und international erfolgreiche Musiker wie Alexei Ogrintchouk, Arkady Shilkloper, Sergei Nakariakov, Artyom Dervoed, Alexander Markovich oder Borislav Strulev. Sie alle fügen in der PANTONALE eine Vielfalt von Musikstilen – Klassik, lateinamerikanische Musik, populäre Lieder und zeitgenössische Kompositionen – zu einem faszinierenden Ganzen zusammen und unterstreichen so die große Bandbreite dieses wandlungsfähigen Instruments. Weiterlesen