„Das bucklige Zauberpferdchen“ tanzt in Baden-Baden

 

The Little Humpbacked Horse photo N.Razina_mittel

Foto: N. Razina

Das Mariinsky-Ballett tanzt 2015 in seiner Baden-Badener Weihnachtsresidenz eines der bekanntesten russischen Märchen. „Das bucklige Zauberpferdchen“ wird von Mariinsky-Chef Valery Gergiev persönlich dirigiert. Klassiker wie „Schwanensee“, „Le Corsaire“ und „Scheherazade“ sind ebenso im Programm.

BADEN-BADEN – Als Pjotr Jerschows Märchen „Das bucklige Pferdchen“ (Konyok-Gorbunok) 1834 erstmals erschien, machte es seinen Autor über Nacht berühmt. Fast jedes russische Kind schloss danach den vierbeinigen Helden in sein Herz – bis zum heutigen Tage. Auch das Mariinsky-Ballett hat den langohrigen Tolpatsch mit den besonderen Talenten in die Compagnie aufgenommen – ehrenhalber sozusagen. Mit der 1955 entstandenen Musik von Rodion Shchedrin ist das Märchen nun als großes Familienballett von Alexei Ratmansky am 20. und 21. Dezember 2015 (18/19 Uhr) erstmals im Festspielhaus Baden-Baden zu erleben.

Mariinsky-Chef Valery Gergiev dirigiert die beiden Vorstellungen „Das bucklige Zauberpferdchen“ persönlich. Damit eröffnet er das traditionelle Weihnachtsgastspiel des renommierten Riesenballetts von der Newa. Mehr als 100 Tänzerinnen und Tänzer und ein großes Live-Orchester machen sich mit einem großen Kulissen- und Kostümtransport auf den Weg in den Schwarzwald, um nach dem „Zauberpferdchen“ auch Klassiker wie „Schwanensee“ (22./23.12), „Le Corsaire“ (25./26.12.) und „Scheherazade“ (in der Ballett-Gala am 27.12.2015) zu tanzen.

Der Zar als Bösewicht

Das Ballett „Das bucklige Zauberpferdchen“ erzählt die Geschichte vom mutigen Jungen Iwan, der von seinen Brüdern um den Lohn seines Mutes gebracht wird. Als Iwan die goldmähnige Stute fängt, die das Weizenfeld des Vaters niedergetrampelt hat, erkauft sie sich die Freiheit: Iwan erhält zwei goldmähnige Pferde und ein buckliges Pferdchen. Seine Brüder lassen ihm aber nur das bucklige Pferdchen und verkaufen die beiden goldmähnigen Pferde an den Zaren. Iwan verlangt von diesem seine Pferde zurück, wird aber vom bösen Regenten nur als Stallknecht eingestellt. Als Iwan mit Hilfe des buckligen Pferdchens für den Zaren nicht nur eine geheimnisvolle Prinzessin findet, sondern auch noch die legendäre Zauberquelle, wird das Märchen so richtig spannend. Schließlich entsteigen gute Menschen der Quelle jünger und schöner als zuvor. Böse Menschen aber…

Stars des Mariinsky-Balletts in den Hauptrollen

In den Hauptrollen der Choreographie von Alexei Ratmansky sind Stars des Mariinsky-Balletts zu sehen: In der Premiere am Sonntag, 20. Dezember 2015 um 18 Uhr tanzen Alina Somova und Vladimir Shklyarov in den Hauptrollen. Am Montag, 21. Dezember 2015 um 19 Uhr sind Uliana Lopatkina und Maksim Zyuzin in diesen Partien zu sehen.

Eine der bedeutendsten Compagnien der Welt

Das Mariinsky-Ballett zählt zu den besten klassischen Tanz-Ensembles der Welt. Von 1935 bis 1991 firmierte es als „Kirov“-Ballett und steht bis heute für die Pflege der großen romantischen Handlungsballette des späten 19. Jahrhunderts. Immer mehr öffnet sich das Ballett, aus dem Stars wie Rudolf Nurejew hervorgingen, aber auch dem modernen Tanztheater. Tänzerinnen und Tänzer als aller Welt haben mittlerweile die Chance, in die Compagnie aufgenommen zu werden. Mit großer Liebe zum Detail werden die Klassiker des Repertoires wie „Schwanensee“ oder „Le Corsaire“, die am Mariinsky-Theater uraufgeführt wurden, von Generation zu Generation weitergegeben und lebendig gehalten.

Tickets und weitere Informationen: http://www.festspielhaus.de
Tel. 07221 / 30 13 101

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN

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