Musikfestival PANTONALE in Berlin – von Klassik bis Tango

Vom 10. bis 12. Januar 2014

PastedGraphic_portrait_smallBerlin. Im Mittelpunkt der PANTONALE stehen das Akkordeon und sein Virtuose Aydar Gaynullin, der in seiner russischen Heimat als Musiker von Weltrang gilt. Ihn live zu erleben ist eine kleine Sensation: Kraftvoll und in atemberaubender Geschwindigkeit entlädt sich seine expressive künstlerische Energie in die Knöpfe seines Instruments, und innerhalb kürzester Zeit ist sein Publikum mitgerissen. Als Initiator dieses neuen Berliner Festivals präsentiert er eine einzigartige Zusammenstellung von Künstlern: Mitglieder der Berliner Staatskapelle unter Leitung von David Robert Coleman sowie hochkarätige und international erfolgreiche Musiker wie Alexei Ogrintchouk, Arkady Shilkloper, Sergei Nakariakov, Artyom Dervoed, Alexander Markovich oder Borislav Strulev. Sie alle fügen in der PANTONALE eine Vielfalt von Musikstilen – Klassik, lateinamerikanische Musik, populäre Lieder und zeitgenössische Kompositionen – zu einem faszinierenden Ganzen zusammen und unterstreichen so die große Bandbreite dieses wandlungsfähigen Instruments. Gaynullin freut sich schon auf die drei Konzerttage im Januar mit seinen Kollegen aus den USA, Russland, Israel und Deutschland: „Mit der PANTONALE wollen wir in Berlin ein Fest der Musik und des Akkordeons zelebrieren, bei dem auch außergewöhnliche Instrumente wie die nordindische Schilfrohrflöte Bansuri oder das peruanische Percussion-Instrument Cajón zu hören sein werden.“

Aydar Gaynullin mit Akkordina

Den Auftakt bilden die Rhythmen der Leidenschaft am 10. Januar im Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur. Zusammen mit seinem Ensemble „Euphoria Orchestra“ und der Sängerin Malika als Frontfrau stellt Aydar Gaynullin hier vor allem Lieder aus dem lateinamerikanischen Kulturraum vor. Poppigere Songs von Lucio Dalla oder Yann Tiersen, der international durch seine Filmmusik zu „Die fabelhafte Welt der Amélie“ bekannt wurde, komplettieren den Abend mit temperamentvoller Musik der Leidenschaften und des Tanzes.

Einen kammermusikalischen Flug über die Zeit mit einem Programm von Bach bis Piazzolla gibt es am 11. Januar in der Dahlemer Jesus-Christus-Kirche zu erleben. Die Kirche wird wegen ihrer hervorragenden Akustik seit etwa 60 Jahren für Klassikaufnahmen genutzt und bietet ein Konzerterlebnis in einem fast intimen Rahmen.

Das Gala-Konzert Fiesta de Aydar in der Philharmonie mit zehn Solisten sowie Streichern und einem Vokalensemble aus Mitgliedern der Berliner Staatskapelle unter Leitung von David Robert Coleman bildet am 12. Januar den Abschluss und gleichzeitigen Höhepunkt der PANTONALE. In einem fein abgestimmten Programm liegt dabei der Schwerpunkt auf  Klassik und Tango. Eines der Glanzstücke des Konzerts im Kammermusiksaal wird die Welturaufführung eines von Aydar Gaynullin speziell für die PANTONALE komponierten Werks sein.

Der 1981 in Moskau geborene Aydar Gaynullin begann mit acht Jahren seinen Unterricht auf dem Bajan, einer russischen Form des Knopfakkordeons. 1992 erhielt er ein Stipendium der internationalen Stiftung „Neue Namen“ und wurde 1994 Preisträger dieser Stiftung und des russischen Kulturfonds, was ihm einen Eintrag in das Goldene Buch des russischen Präsidenten einbrachte. Von 1996 bis 2000 besuchte er das Moskauer Schnittke-Musik-Kolleg und anschließend die Elite-Institution Gnessin Musikakademie, an der er auch Gesang studierte. 2005 schloss er die Musikakademie, an der er heute lehrt, mit Auszeichnung ab. 2003 wurde Aydar Gaynullin zum Ehrenmitglied des Konservatoriums in Kaunas ernannt. In Berlin, wo er heute mit seiner Familie lebt, studierte er zudem an der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Bis heute hat Aydar Gaynullin insgesamt 18 internationale Akkordeon- und Gesangs-Wettbewerbe gewonnen und trat mit Anna Netrebko, Mstislaw Rostropowitsch, dem Symphonieorchester Luxemburg oder Martina Gedeck auf.

Weitere Informationen zu den einzelnen Musikern, dem Programm findet Sie auf der Internetseite des Festivals: www.pantonale.com

Anm. zum Festivaltitel:

„pan“ (aus dem Altgriechischen παν = ganz, umfassend)
+ „tonal“ (den Grundton, die Tonart betreffend)
= PANTONALE

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