Pervez Mody auf Einladung des Forums Russische Kultur in Gütersloh

Ein Klaviervirtuose mit Gefühl und Gespür

Über eines sind sich Kritiker und andere Musikkenner bei dem aus Indien stammenden, in Moskau ausgebildeten und in Deutschland lebenden Pianisten Pervez Mody einig: Er ist ein Virtuose mit ausgeprägtem Gefühl und Gespür für die von ihm mit großer Individualität interpretierten Kompositionen. Den Musikfreunden in unserer Region wird auch in diesem Jahr wieder dank der Bemühungen des Forums Russische Kultur am 5. Mai um 20 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh Gelegenheit geboten, sich von diesem Urteil selbst zu überzeugen.

Die siebenjährige Ausbildung am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei seiner renommierten Lehrerin Prof. Margarita Fyodorova hat den musikalischen Ausdruck von Perez Mody unverkennbar geprägt.  Seinen dort mit höchsten Auszeichnungen abgeschlossenen „Master of Arts“ ergänzte er um ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, das er – wie sein Konzertexamen –  glänzend absolvierte. Nach dem Besuch von Meisterklassen unter Prof. Sontraud Speidel und Prof. Eduardo Hubert folgten Einladungen zu Konzerten und Festivals in Europa,  Asien und Südamerika.

Im Jahre 2002 gründete er zusammen mit der Geigerin Isabel Steinbach das „Duo Appassionata“, das sich auch in dieser Konzertsaison wieder mehrfach dem deutschen Musikpublikum vorstellen wird.

Aus Modys Moskauer Studienzeit stammt seine intensive Hinwendung zu dem russischen Komponisten Alexander Skrjabin (1872-1915), dessen Werke einerseits wegen ihrer unkonventionell „freien Gestaltung nur schwer zu deuten sind“, andererseits aber dem Interpreten einen weiten gestalterischen Raum bieten, was den musikalischen Intentionen Modys entgegen kommt. Es überrascht daher nicht, dass Skrjabin sein diesjähriges Programm bestimmt. Neben den Sonaten Nr. 2 op. 19 und Nr. 7 op. 64 kommen Etüden aus op. 42 und die Preludien op.17 zum Vortrag.

Abgerundet wird das Konzert durch Werke zweier Komponisten, die – wie Skrjabin selbst –  exzellente Klaviervirtuosen waren und Vorbildcharakter für sein musikalischen Schaffen hatten. Mody hat dazu von Frederic Chopin die Mazurken op. 24 und die Ballade Nr. 1 op. 23 und von Franz Liszt Consolation Nr.3 und den Mephisto Walzer Nr. 1 ausgewählt.

Pervez Mody hat sich mit diesem Programm eine anspruchsvolle Aufgabe gestellt, die seiner „anziehenden Bühnenpräsenz“ mit „künstlerisch eingehender und temperamentvoller Interpretation“, wie seine Moskauer Lehrerin, Margarita Fyodorova, charakterisierte, allerdings sehr entgegen kommt.

Eintrittskarten für 10,00 € gibt es im Vorverkauf in der Stadthalle, bei Gütersloh Marketing, Berliner Straße, im Mocca-Haus, Moltkestraße, in der Buchhandlung Markus, Münsterstraße, bei Horizont, Kahlertstraße 204, und beim Forum Russische Kultur Gütersloh e. V. – Telefon 05241 – 59577

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