Ein Konzert besonderer Art zur orthodoxen Weihnacht


Gäste aus St. Petersburg und Rostov am Don beim Forum Russische Kultur

Das Forum Russische Kultur Gütersloh lädt auch in diesem Jahr wieder zu einem stimmungsvollen Konzert am 6. Januar 2010, dem Vorabend des orthodoxen Weihnachtsfestes, um 19 Uhr in der Matthäuskirche in Gütersloh, Auf der Haar 64, ein.

Dabei gibt es ein Wiedersehen mit guten Bekannten und einen neuen Gast. Elena Borisovets (Orgel) und Ekaterina Granzhan (Violine) aus St. Petersburg, die sich unter dem Namen „Musika Noema“ (Musikalische Gedanken) bereits im vorigen Jahr in die Herzen der Zuhörer musiziert haben, ergänzen ihr Konzert dieses Mal um drei Gesangsbeiträge der Sopranistin Elena Ljamkina aus Rostov am Don.

Das vielseitige Programm, das einen Streifzug durch die europäische Musik vom Barock bis zur Moderne darstellt, enthält neben Werken von J.S. Bach, Buxtehude, Schubert, Mendelsohn-Bartholdy, Brahms, Tschaikowskij und Ravel auch Stücke weniger häufig gespielter Komponisten aus Italien, Frankreich und Russland. Besonders gespannt sein darf man auf die Kompositionen für Orgel und Violine von Johannes Brahms und Felix Mendelsohn- Bartholdy, die hinsichtlich ihrer Instrumentierung einen gewissen Seltenheitswert besitzen.

Zum ersten Mal tritt Elena Ljamkina in Gütersloh auf. Durch die Vermittlung von Franz Kiesl, dem Vorsitzenden des Forums, kam der Kontakt zu Elena Borisovets zustande, der zu dem gemeinsamen Auftritt führte. Die 1977 in Rostov am Don geborene Sängerin  schloss 2002 ihr Studium am dortigen Rachmaninow- Konservatorium mit einem Diplom als Chorleiterin und Sängerin ab. Seit 1997 unterrichtet sie –zunächst neben ihrem Studium – an einer Musikschule, an der sie auch einen Chor leitet. Parallel dazu singt sie seit

dieser Zeit in zwei gemischten Chören, mit dem sie auch als Solistin und Dirigentin bereits in einer Reihe von Wettbewerben erfolgreich war. Bei den regelmäßigen Besuchen der Chöre in Deutschland kann sie ihre guten deutschen Sprachkenntnisse zur textlichen Begleitung der Programme nutzen. In Gütersloh bringt sie neben dem „Ave Maria“ von Schubert zwei Gesangsstücke von Tschaikowskij  zum Vortrag.

Die gleichaltrige Elena Borisovets wurde in der Region St. Petersburg geboren. Nach ihrem Diplom als Chorleiterin beendete sie 2001 am Rimskij-Korsakov Konservatorium in St. Petersburg ihr Studium der Musikwissenschaft. Ein Aufbaustudium führte sie dort in 2008 zur Promotion als „Doktor der Kunst“. Ihre Orgelausbildung in ihrer Heimatstadt bei Olga Minkina ergänzte sie durch ein einjähriges Studium bei Prof. Schönstedt an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford. Sie legte dort in 2005 ihr B-Examen als Organistin ab. Seit dieser Zeit ist sie regelmäßiger Gast in unserer Region. Neben ihren zahlreichen Auftritten als Chorleiterin und Organistin in Russland und im Ausland lehrt sie an einer Musikschule und arbeitet in der St. Petersburger Nationalbibliothek an der wissenschaftlichen Auswertung alter Musikhandschriften. In ihren Soli wird sie in Gütersloh die ganze Bandbreite der Orgelmusik wieder perfekt erklingen lassen.

Die 1988 ebenfalls in St. Petersburg geborene Ekaterina  Granzhan ist noch Studentin am dortigen Rimskij-Korsakov-Konservatorium, nachdem sie 2008 in einer ersten Stufe mit großem Erfolg ein Berufsmusik-Kolleg absolviert hat. Seit 2001 tritt die Geigerin öffentlich in Orchestern und als Solistin auf. Nach mehreren gewonnenen regionalen Wettbewerben nahm sie mit hervorragenden Leistungen und großem Erfolg 2008 als Solistin des Ensembles „Musika Noema“ in Deutschland am Musikfestival „Klangwelten“ unter der Leitung von Christoph Ogawa-Müller teil. In Gütersloh wird sie wieder ihre großen Fertigkeiten allein und zusammen mit Elena Borisovets unter Beweis stellen.

Insgesamt garantieren die drei jungen Damen einen Musikgenuss besonderer Art, der sicherlich die Zuhörer noch einmal in weihnachtliche Stimmung versetzen wird.

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für 8,00 € – ermäßigt 4,00 € – beim Mokka-Haus, in der Buchhandlung Markus,  bei der Gütersloher Marketinggesellschaft, bei Horizont in der Kahlertstraße und beim Forum Russ. Kultur, Tel. (05241) 59577 und an der Abendkasse.

Mehr zum Programm unter: www.forum-russische-kultur.de

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