Oleg Malov präsentiert in Hamburg das Programm „150 Jahre Petersburger Schule“

Hamburg. Am 5. Dezember 2009 findet im Konzertsaal der Alfred-Schnittke-Akademie das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt. Oleg Malov, Klavier, präsentiert das Programm „150 Jahre Petersburger Schule“ mit Werken von Glinka, Ustvolskaja, Liadow, Deschewow, Arapow, Stscherbatschow und Knaifel. Die Rolle, die St. Petersburg in der russischen Musikkultur spielte, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden: Hier wurden die russische Oper, die russische Sinfonie und das Klavierkonzert geboren, außerdem die professionelle Musikausbildung, denn hier wurde 1862 das erste Konservatorium Russlands eröffnet, dessen Begründer und Absolventen zur kulturellen Spitze des Landes zählten.

Das nicht chronologisch aufgebaute Programm bietet nicht nur die Möglichkeit, Klaviermusik von Petersburger Komponisten aus verschiedenen Perioden zu hören, sondern macht auch die unsichtbaren Fäden spürbar, die die Komponisten untereinander verbinden und die ein kulturelles Phänomen darstellen, das „St. Petersburg“ heißt. Diese nordische und „europäischste“ aller russischen Städte war der Quell für eine erstaunliche musikalische Kreativität.

1965 nahm Oleg Malov (*1947) sein Klavierstudium am Leningrader Rimskij-Korsakow-Konservatorium bei den Professoren S. Sawschinski und N. Perelman auf. Bereits seit 1972 ist er dort als Lehrer, später als Professor im Hauptfach Klavier tätig. Viele seiner Schüler sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und haben Stellungen an Musikhochschulen in Russland, vielen Ländern Europas und in den USA erlangt.

Oleg Malov konzertiert seit 1968  mit einem Repertoire, das inzwischen aus Werken von über 100 Komponisten besteht. Nach der Wende 1989 hat Malov als Solist, Ensemble-Pianist und Dirigent an den wichtigsten Festivals für Zeitgenössische Musik in zahlreichen Ländern Europas sowie in den USA teilgenommen. Für diverse Labels spielte er 10 Schallplatten und 18 CDs ein. Außerdem leitete er Meisterklassen an verschiedenen Hochschulen in Russland, Europa, aber auch in Korea, den USA und Chile. Insbesondere als Interpret der Werke Galina Ustwolskajas hat Malov sich einen Namen gemacht.

Näheres zum Programm erfahren Sie unter:  Belaieff Konzerte

Bild- und Textquelle:  Belaieff Konzerte

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