„Krieg und Frieden“ auf der Bühne in Dortmund

Die Ballett-Aufführungen des Dortmunder Theaters gehören zur Zeit zu den innovativsten Ballett-Darbietungen in Deutschland.

Auch in dieser Saison präsentierte der Ballettdirektor Xin Peng Wang ein Stück, an dessen tänzerische Umsetzung vorher kaum zu denken war. Nach Lev Tolstoi Krieg und Frieden entwarf er eine beachtenswerte Choreografie – unterlegt mit Musik von Dmitrij Schostakowitsch. Es kommen außer der so genannten Leningrader Symphonie auch einige Filmmusiken des Komponisten zum Einsatz. Zusammengestellt wurde die Musik von dem Dortmunder Kapellmeister Motonori Kobayashi.

Wieder einmal gelang es Xin Peng Wang zu beweisen, dass das moderne Ballett sehr interessant, voll von neuen Ideen und mitreißend sein kann. Eindringliche Bilder, die von emotionalen zwischenmenschlichen Spannungen zeugen, zum Nachdenken auffordern und zugleich den echten ästhetischen Genuss nicht vermissen lassen. Zwar kommt durchweg eine düstere Stimmung auf, was bei einem Werk wie Krieg und Frieden nicht anders sein kann, jedoch vermag sie den tänzerischen Glanz und die brillante Leistung nicht zu überdecken.

Als Solotänzer sind in diesem Werk u.a. zu sehen: Monica Fotescu-Uta (Natascha), Sventlana Tolstopiatova (Lisa), Philip Woodman (Pierre), Mark Radjapov(Andrej) u.a.

Die nächste Aufführung findet am 10. April um 18:00 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt.

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