Die Oper „Christus“ von Anton Rubinstein wiederentdeckt

Laut Angaben des russischen Kultura-Portals wagte sich das Operntheater in Perm im Dezember 2008 an die Produktion einer lange verloren geglaubten geistlichen Oper „Christus“ des russischen Komponisten Anton Rubinstein.
Die Oper in sieben Vorgängen nach einer Dichtung von Heinrich Bulthaupt wurde vom Leipziger Verlag Senfft 1895 herausgegeben. Damals erlebte sie nur eine einzige konzertante Aufführung in Bremen (1895) und geriet daraufhin in Vergessenheit, obschon der Komponist selbst dieses Werk zu einem seiner besten gezählt hatte (s. Charles Maclean, in: Rubinstein as Composer for the Pianoforte, 1914…)
Nun gelang dem Dirigenten und dem Urenkel des Komponisten, Anton Scharojew, die Entdeckung eines Mikrofilms, der die Bögen der Partitur beinhaltete. Mit der Unterstützung des künstlerischen Leiters des Opernhauses von Perm, Georgij Isakjan, wurde die Oper nach mehr als hundert Jahren neu aufgeführt.
Die Musik von „Christus“ zeugt von außergewöhnlicher Tiefe und lässt das umfangreiche Ouevre des berühmten russischen Komponisten Rubinstein im neuen Lichte erscheinen. Auch die Inszenierung von Georgij Isakajn, der mit seinen vielschichtigen Produktionen bereits vor langer Zeit die Weltbekanntheit erlangte, war auch dieses Mal sehr gelungen, so das Kultura-Portal.

In den mit Bravour gemeisterten Hauptrollen waren zu sehen und zu hören Wiktor Kompanejew und Pawel Bragin. Die musikalische Leitung hatte der junge Dirigent Alexander Schamejew inne.

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