Helikon-Opera spielt „Boris Godunow“ nach der Fassung von Schostakowitsch ein

Von der Oper „Boris Gudunow“ von Modest Musorgski gab es bereits zahlreiche Produktionen und Einspielungen, sowohl nach den beiden bekannten Fassungen des Komponisten selbst als auch nach der Fassung von Rimski-Korsakow. Jedoch lag eine russischsprachige Aufnahme nach der redaktionellen Bearbeitung von Dmitrij Schostakowitsch bis jetzt noch nicht vor.

Die Helikon-Opera in Moskau präsentierte nun der Öffentlichkeit die erste Einspielung dieser „Boris“-Version, nachdem das Theater das Werk unter der Leitung von Dmitrij Bertman zur Aufführung brachte, so das russische Kultura-Portal. Da Schostakowitsch seiner Zeit die Orchestrierung des Werks nach dem Klavierauszug von Pawel Lamm ausführte (der bei der Erstellung des Klavierauszuges die beiden existierenden Fassungen von Musorgski berücksichtigt hatte), musste sich nun das Theater Helikon-Opera bei seiner neuen Produktion stellenweise für die eine oder für die andere Fassung entscheiden. So sind zwar die beiden „Polen-Bilder“ bei dieser Einspielung vorhanden, auf das Bild im Wald bei Kromy wurde jedoch verzichtet.

An der Aufnahme waren folgende Solisten beteiligt: Alexander Kiseljow, Larissa Kostjuk, Nikolaj Doroschkin, Sergej Toptygin, Dmitrij Skorikow, Dmitrij Owtschinnikow.

Es spielt und singt das Orchester und der Chor der Helikon-Opera.

Musikalische Leitung: Wladimir Ponkin

(Leider besteht zur Zeit noch keine Möglichkeit, diese CD im Handel zu erwerben. Sie würde zunächst ausschließlich unter Freunden und Partnern des Theaters verbreitet, sagte uns ein Repräsentant des Theaters Helikon-Opera – Anm.: MusikOffice Böpple)

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