Walerij Gergiew bereitet die Premiere der Oper „Lolita“ von Rodion Schtschedrin vor

Am 30. Oktober präsentiert Gergiew zum ersten Mal dem St. Petersburger Publikum den zweiten Akt der Oper Lolita von Rodion Schtschedrin. Schtschedrin komponierte die Oper nach der berühmten Romanvorlage von Wladimir Nabokov. Die Premiere findet im Rahmen des II. Festivals der Neuen Musik Neue Horizonte (Novyje Gorisonty) statt, so das russische Kultura-Portal. Mitte Dezember plant Gergiew eine Aufführung des Requiems von Boris Tischtschenko (nach Gedichten von Anna Achmatowa). Mit großer Spannung wird auch die Aufführung der Oper Die Brüder Karamasow von Alexander Smelkow erwartet, die ebenfalls zur Veranstaltungsreihe des Festivals Neue Horizonte gehört. Während des Festivals sollen auch Werke von Arvo Pärt, Pierre Boulez sowie Walentin Silwestrow zur Aufführung kommen. Darüber hinaus habe man, laut Gergiew, in Mariinskij Theater Pläne, die Oper „Die toten Seelen“ von Rodion Schtschedrin – nach dreißig Jahren seit ihrer Premiere auf der Bühne des Theaters – ins Repertoire zurückzuholen. Zusätzlich würde auch das Ballett Das bucklige Pferdchen (Konjok Gorbunok) von Schtschedrin ins laufende Repertoire des Hauses mit aufgenommen.

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