In Basel finden die 7. Internationalen Arthur Lourié Musiktage statt

(15.- 19. November 2011)

Arthur Lourié, Paris, 1926. Photo: Jerôme Lontres

Basel. Die diesjährigen Musiktage Arthur Lourié mit Veranstaltungen aus Musik, Film und Literatur stehen im Zeichen des „Jahres der Russischen Kultur in der Schweiz“ unter der Schirmherrschaft des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew und  der Bundesrätin der Schweiz Doris Leuthard.

Als musikalischen Höhepunkt kündigt die Lourie-Gesellschaft die Weltpremiere von „Sibylla Dicit“ für 12 Frauenstimmen und Ensemble an – das letzte Werk aus der Feder des St. Petersburger Komponisten Arthur Lourié (1892-1966). Es wird  am 18. November im Rahmen des großen Konzertabends aufgeführt.

Außerdem kommt nach Basel der bekannte russische Schriftsteller Mehr von diesem Artikel lesen

Klaviervirtuose Vadim Palmov gastiert erneut in Gütersloh

Gütersloh.  Am Dienstag, dem 11. Oktober 2011, lädt das Forum Russ. Kultur zu einem Klavierabend mit dem russischen Meisterpianisten Vadim Palmov ein. Der Künstler hat Werke von Schubert, Liszt und Schumann angekündigt. Das Konzert findet in der Stadthalle Gütersloh, kleiner Saal, statt.

Vadim Palmov zählt zu den renommierten Pianisten Russlands und gilt als herausragender Interpret und Kenner der romantischen Musik. Er studierte bei Nathan Perelman in St. Petersburg und ist seither durch zahlreiche Auftritte in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion als auch im westlichen Ausland bekannt geworden. Legendär sind seine Auftritte im Duo mit dem russischen Komponisten und Schostakowitsch-Schüler Vadim Bibergan. Seit Jahren spielt er auch Duos mit seinem Sohn Igor Palmov. In 2001 wurde das Pianoduo V & I Palmov Preisträger bei dem Wolfgang Jacobi Internationalen Wettbewerb in München. Als Solist konzertierte Palmov mit führenden Sinfonieorchestern Russlands. Mehr von diesem Artikel lesen

In Hamburg findet zum zweiten Mal das Russische Kammermusikfest statt


Hamburg. Werke russischer Komponisten gerade in Hamburg, der Partnerstadt St. Petersburgs, zu Gehör zu bringen, ist das Anliegen des Vereins Musikförderung mit dem Russischen Kammermusikfest. International renommierte Interpreten vermitteln einen Eindruck über das vielfältige, hierzulande weniger geläufige kammermusikalische Repertoire des russischen bzw. sowjetischen Kulturraumes. Mit Samuil Feinberg (1890-1962) steht wieder ein bedeutender Komponist im Fokus des Festivals; mehrere Werkinterpretationen, wie es sie in dieser Dichte im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat, durchziehen das Programm. Mehr von diesem Artikel lesen

Belaieff-Konzertreihe lädt zu einem erstklassigen Konzert ein

Hamburg. Am 16. Juni, um 20:00 Uhr,  findet das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona,  statt.  Nurit Stark (Violine), Cédric Pescia (Klavier) und Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello) spielen Werke von Silvestrov und Schostakowitsch.

Programm: Mehr von diesem Artikel lesen

Elisaveta Blumina spielt „Kinderhefte“ und „Klaviersonate Nr. 1″ von Weinberg ein

von Helmut Rohm

Nach und nach und glücklicher Weise wird seit einigen Jahren das umfängliche und hoch bedeutende Schaffen des polnisch-russischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg auch im Westen entdeckt und aufgeführt. Eine echte Bereicherung!

Gerade hatte sich der 1919 in Warschau geborene Sohn jüdischer Eltern angeschickt, eine erfolgreiche Pianistenkarriere zu beginnen, da musste er vor den Nazis fliehen – zuerst nach Minsk, wo er zwanzigjährig seine Erste Klaviersonate op. 5 komponierte, dann weiter ins usbekische Taschkent – wo er als Korrepetitor an der Oper Fuß fassen konnte.

Tiefe Freundschaft zu Schostakowitsch

Nachdem Dimitri Schostakowitsch Weinbergs dort entstandene Erste Symphonie kennen gelernt hatte, sorgte er dafür, dass der dreizehn Jahre jüngere 1943 nach Moskau übersiedeln und sich als freischaffender Komponist niederlassen konnte. Auch von Stalin wurde er bald verfolgt und 1953 inhaftiert. Wieder war es Schostakowitsch, der sich für den mit dem Tode Bedrohten einsetzte. Zwischen beiden Komponisten entwickelte sich eine lebenslange tiefe Freundschaft. Weinberg, der als Pianist viele Werke Schostakowitschs uraufgeführt hat, schickte sich an, als Komponist in einem wahren Schaffensdrang ein riesiges Oeuvre zu schaffen. Es umfasst u.a. sieben Opern, mehrere Operetten, 27 Symphonien und andere Orchesterwerke, 17 Streichquartette, Werke fürs Ballett und den Film und vieles mehr. Mehr von diesem Artikel lesen

Komponist Boris Tischtschenko starb am 9. Dezember 2010

St. Petersburg. Nach langer und schwerer Krankheit ist am 9. Dezember 2010 der Petersburger Komponist Boris Tischtschenko im Alter von 71 Jahren verstorben. Tischtschenko war Schüler Galina Ustwolskajas und Dmitri Schostakowitschs gewesen und hatte bis zu seiner Emeritierung am Konservatorium seiner Heimatstadt Komposition unterrichtet. Neben dem reichen Katalog an großen Orchesterwerken – Tischtschenko schuf eine Vielzahl von Sinfonien und Instrumentalkonzerten – hat sich der Komponist auch für die Kammermusik eingesetzt. Im Jahr 1966 war sein Requiem für Sopran, Tenor und Orchester entstanden, bekannt ist aber auch sein „Triptychon“ für Singstimme und Orchester. Mehr von diesem Artikel lesen

St. Petersburger Chor „Rossika“ wieder in Gütersloh

Gütersloh. Der Chor „Rossika“ aus St. Petersburg wird am 27. November 2010 um 19.00 Uhr in der Gütersloher Liebfrauenkirche zum wiederholten Male auftreten. Das Ensemble wurde in Europa und Japan als einer der interessantesten Vertreter der russisch-orthodoxen und folkloristischen Musiktradition berühmt. Es wurde 1976 von Frau Valentina Kopylova gegründet. Damals ging es um die Ausführung der dechiffrierten altrussischen Kirchengesänge des 16.  bis 18. Jahrhunderts. Lange Zeit war „Rossika“  der einzige Chor solcher Art in der Sowjetunion. Seine hervorragenden Stimmen wurden mehrfach von der Presse gelobt. Der Chor bringt die russische Singkultur und das, was man als „russische Seele“ bezeichnet, auf beste Weise zum  Ausdruck. „Rossika“  ist Sieger vieler Chorwettbewerbe. Das Konzert wird vom Forum Russische Kultur Gütersloh e. V. veranstaltet.  Mehr von diesem Artikel lesen

Belaieff-Konzertreihe lädt nach der Sommerpause erneut zu einem erstklassigen Klavierabend ein

Hamburg. Am 24. September, um 20:00 Uhr,  findet das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe in Hamburg statt.  Den renommierten Pianisten, Ivan Sokolov, kann man als eine Symbiose bezeichnen, wie man sie heute nur noch selten trifft: Er ist ein begabter Komponist und gleichzeitig ein regelmäßig konzertierender Pianist. Sein im höchsten Maße virtuoses Spiel dient niemals einem Selbstzweck, es trägt Aufklärungscharakter. Auf Sokolovs Konto gehen so viele Uraufführungen, dass er in dieser Hinsicht kaum übertroffen werden kann. Regelmäßig nimmt er an Festivals Neuer Musik teil – in Russland wie in Westeuropa und den USA. Mehr von diesem Artikel lesen

Jelena Firssowa wird Composer in residence bei den Fürstensaal Classix in Kempten

Im März dieses Jahres wurde die russische, heute in Großbritannien lebende Komponistin Jelena Firssowa sechzig Jahre alt. Viele Veranstaltungen in diesem Jahr waren und sind ihr und diesem Anlass gewidmet. Am 9. September wird Firssowas neues Orchesterwerk „Beyond the Seven Seals“ durch das Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Leitung von Tugan Sokhiev in der französischen Metropole Toulouse uraufgeführt. Im September wird Jelena Firssowa Composer in residence bei dem renommierten Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ (15.09.2010 – 19.09.2010) in Kempten (Allgäu) sein. Mehr von diesem Artikel lesen

Neu erschienen bei Thorofon: PERVEZ MODY plays SCRIABIN

Die neue Einspielung von Pervez Mody enthält einen Querschnitt aus dem Schaffen des bekannten russischen Komponisten Alexander Skrjabin, der als eine der innovativsten und außergewöhnlichsten Gestalten der Musikgeschichte gilt. Die frühen Kompositionen sind vor allem durch seinen Lieblingsmusiker Chopin, aber auch durch Schumann und Liszt  beeinflusst. Die mittlere Schaffensphase – die eingespielten Werke op. 30, 32, 34 und 38 stammen alle aus dem Jahre 1903 – zeugt bereits von kühner Harmonik und extravaganten Formexperimenten bis hin zur Atonalität. Das 1914 entstandene „Vers la flamme“ ist ein reifes Spätwerk, das sich durch den sogenannten mystischen oder prometheischen Akkord, der die Grenzen der Tonalität hinter sich lässt, auszeichnet. Mehr von diesem Artikel lesen

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