Archiv

Konzertankündigung

München. Am 07.06.2011, um 19:00 Uhr, findet in München (Residenz, Alte Hofkapelle) ein Konzert mit Svetlana Prandetskaya statt. Die Sängerin gilt als Expertin für Russische Romanzen. Sie ist 1973 in Kaluga (Russland) geboren und studierte Gesang an der renommierten Gnessin-Musikakademie in Moskau. Sie lebt seit 2007 in München.

Die Gattung “Russische Romanze” entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und bannte sich nach und nach den Weg auf die Bühne. Im 19. Jahrhundert wurde sie von namhaften Komponisten wie Glinka, Dargomyschsky und Tschaikowsky zum Kunstlied geformt, sie vertonten Texte großer russischer Lyriker. Read More

Amsterdam. Am 14. Mai 2011 kommt es in Amsterdam zur niederländischen Erstaufführung des Vokal- und Sakralwerks  “Seligpreisungen” vom russischen Komponisten Alexander Knaifel (für Soli, Chor  und Streichorchster). Die Ausführenden werden sein: Ilse Eerens (Sopran), Henk Neven (Bariton), Michael Müller (Violoncello), die Cappella Amsterdam und die Radio Kamer Filharmonie unter Leitung von Ed Spanjaar

Die Uraufführung des durchaus gelungenen Werks von Knaifel fand bereits im Mai 1999  in Berlin statt. Es spielte das Deutsche Symphonie Orchester Berlin unter der Leitung von Mstislaw Rostropowitsch, dem Knaifel sein Werk zum 70. Geburtstag gewidmet hatte. Read More

Ein Klaviervirtuose mit Gefühl und Gespür

Über eines sind sich Kritiker und andere Musikkenner bei dem aus Indien stammenden, in Moskau ausgebildeten und in Deutschland lebenden Pianisten Pervez Mody einig: Er ist ein Virtuose mit ausgeprägtem Gefühl und Gespür für die von ihm mit großer Individualität interpretierten Kompositionen. Den Musikfreunden in unserer Region wird auch in diesem Jahr wieder dank der Bemühungen des Forums Russische Kultur am 5. Mai um 20 Uhr im Kleinen Saal der Stadthalle Gütersloh Gelegenheit geboten, sich von diesem Urteil selbst zu überzeugen.

Die siebenjährige Ausbildung am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau bei seiner renommierten Lehrerin Prof. Margarita Fyodorova hat den musikalischen Ausdruck von Perez Mody unverkennbar geprägt.  Seinen dort mit höchsten Auszeichnungen abgeschlossenen „Master of Arts“ ergänzte er um ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe, das er – wie sein Konzertexamen -  glänzend absolvierte. Nach dem Besuch von Meisterklassen unter Prof. Sontraud Speidel und Prof. Eduardo Hubert folgten Einladungen zu Konzerten und Festivals in Europa,  Asien und Südamerika. Read More

Hamburg. Vom 22. bis zum 26. März 2011 findet in der Alfred Schnittke Akademie International in Hamburg das Piano Festival 2011 statt. Die künstlerische Leitung hat der Pianist Brenno Ambrosini. Das Piano Festival vereint einen Meisterkurs, einen Wettbewerb und eine Reihe abendlicher Klavier-Recitals. Im Meisterkurs arbeiten zehn sorgfältig ausgesuchte Pianisten aus Spanien, Polen, Russland und der Ukraine. Bereits am Eröffnungstag, dem 22. März, gibt es eine „Hommage à Schnittke“ mit Werken des 1998 in Hamburg verstorbenen Komponisten Alfred Schnittke mit den Pianisten Brenno Ambrosini, Ksenia Dyachenko, Paul Gil und Maria José Perete.  Zur Aufführung kommen unter anderem Schnittkes Improvisation und Fuge op. 38 aus dem Jahr 1965 und in weiteren Konzerten auch Sofia Gubaidulinas „Chaconne“ und Dmitri Schostakowitschs Präludium und Fuge Des-Dur.

Quelle: Sikorski Verlage

London. Am 18. Februar 2011 wird in der Londoner St. Paul’s Church Jelena Firssowas Cellokonzert Nr. 4,  „Konzert-Elegie“ uraufgeführt.

Als Solist wird Anatole Liebermann mit der „St. Paul’s Sinfonia“ auftreten. Musikalische Leitung übernimmt Andrew Morley. Liebermann, dem Firssowa das 2008 entstandene Stück gewidmet hat, hatte bereits das erste Cellokonzert der Komponistin 1975 in Moskau zur Uraufführung gebracht. Read More

Hamburg. Am 11. Februar 2011, 20:00 Uhr,  findet in der Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24, das nächste Konzert der Belaieff-Konzertreihe statt. Es tretten auf: Elisaveta Blumina und Vladimir Sint (Klavier). Programm-Schwerpunkte sind  Silvestrov, Weinberg, Suslin, Tschaikowsky, Gavrilin.

Der Solo-Teil ist Komponisten gewidmet, deren Werke schon des öfteren bei Belaieff-Konzerten aufgeführt wurden.  Eine Besonderheit ist: Im ersten Teil erklingen Werke, die am Anfang der musikalischen Laufbahn des jeweiligen Komponisten stehen. Read More

Hamburg. F  O  R  U  M    N  E  U  E    M  U  S  I  K ( CHRISTIANSKIRCHE) veranstaltet am 15. Januar, um 20 Uhr das Konzert mit dem renommierten Lubotsky-Trio (Mark Lubotsky, Violine, Olga Dowbusch-Lubotsky, Violoncello
Brenno Ambrosini, Klavier). Im Konzert wird ausschließlich Musik von russischen Komponisten erklingen:

1. Edison Denisov (1929-1996) Klavier Trio op.5
I. Moderato, II. Allegro, III. Largo, IV. Allegretto
Dies ist eines der bekanntesten Werke von Edison Denisov (1954),
D. Schostakowitsch gewidmet . Read More

Gütersloh. Der Chor “Rossika” aus St. Petersburg wird am 27. November 2010 um 19.00 Uhr in der Gütersloher Liebfrauenkirche zum wiederholten Male auftreten. Das Ensemble wurde in Europa und Japan als einer der interessantesten Vertreter der russisch-orthodoxen und folkloristischen Musiktradition berühmt. Es wurde 1976 von Frau Valentina Kopylova gegründet. Damals ging es um die Ausführung der dechiffrierten altrussischen Kirchengesänge des 16.  bis 18. Jahrhunderts. Lange Zeit war „Rossika“  der einzige Chor solcher Art in der Sowjetunion. Seine hervorragenden Stimmen wurden mehrfach von der Presse gelobt. Der Chor bringt die russische Singkultur und das, was man als “russische Seele” bezeichnet, auf beste Weise zum  Ausdruck. “Rossika”  ist Sieger vieler Chorwettbewerbe. Das Konzert wird vom Forum Russische Kultur Gütersloh e. V. veranstaltet.  Read More

Hamburg. Die Uraufführung von Alfred Schnittkes dritter Oper „Historia des Doktor Johann Fausten“ in Hamburg am 22. Juni 1995 war ein großes musikalisches Ereignis der Superlative und einer der letzten großen Erfolge, die der 1998 verstorbene Komponist noch miterleben konnte.

Am 11. November 2010 wird Jürgen Köchel, der zu diesem Werk auf der Grundlage des Volksbuches von Doktor Johann Fausten das Libretto geschrieben hatte, über die Arbeit an diesem Werk, seine Entstehung und seine Gespräche mit Alfred Schnittke einen Vortrag ind er Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg (Max-Brauer-Allee 24) halten.

Am 24. November, dem Geburtstagsdatum des Komponisten, lädt das Lubotsky-Trio zu einem Konzert „In Memoriam Alfred Schnittke“ ein, in dem Werke von Schostakowitsch und Schnittke erklingen werden. Read More

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.