Das 19. Usedomer Musikfestival (2012) widmet sein Programm Russland

Seebad Ahlbeck. Kurt Masur wird gemeinsam mit dem Festivalorchester Baltic Youth Philharmonic die Russland gewidmete 19. Saison des Usedomer Musikfestivals (15.September ­– 7.Oktober) in Peenemünde eröffnen. Er wird mit dem BYP-Orchester arbeiten und zudem einen Meisterkurs für junge Nachwuchsdirigenten geben. Kurt Masur war Schirmherr des 1. Usedomer Musikfestivals 1994. In diesem Jahr  gibt er sein erstes Konzerte beim Usedomer Musikfestival.

K. Masur absolvierte bislang eine einzigartige Karriere als Dirigent, Dozent und gesellschaftlich, politisch engagierte und geachtete Persönlichkeit. Er war fast 30 Jahre lang Gewandhauskapellmeister in Leipzig, war Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker, des London Philharmonic Orchestra sowie des Orchestre National de France in Paris und dirigierte alle wichtigen Orchester der Welt. Für sein musikalisches Schaffen wurde Kurt Masur mit den bedeutendsten internationalen Auszeichnungen bedacht: u.a. 1999 Deutscher Fernsehpreis, 2002 Großes Verdienstkreuz mit Stern und 2010 Leo-Baeck-Preis. Der Förderung junger Musiker versteht er als Verpflichtung und Herzens Angelegenheit zugleich. Heute widmet sich der 84-jährige mit vielfältigen Projekten, Meisterkursen und Konzerten verstärkt dem musikalischen Nachwuchs. Mehr von diesem Artikel lesen

Renata Rollfinke Verlag bringt das Buch „Russische Rhapsodie“ von Vadim Palmov heraus

Mit den Novellen „Jahreszeiten“ und „Schicksalsprobe“ nimmt Sie der bekannte Musiker und Autor Vadim Palmov mit auf eine Reise zwischen die Welten.

Vadim Palmov wurde 1962 in Swerdlowsk (Jekaterinburg) in einer Familie von Musikern geboren. Nach der zehnjährigen Musikschule absolvierte er 1980 ein Jahr am Uraler Konservatorium, bevor er nach Leningrad ging. Dort wurde er in die Klasse von Nathan Efimowitsch Perelman am Leningrader Rimski-Korsakow Konservatorium aufgenommen. Das Treffen mit Perelman war entscheidend für sein Schicksal und beeinflusste die Sichtweise Palmovs auf seinen Beruf. Nathan Perelman wurde Palmovs Mentor und ihre künstlerische und menschliche Beziehung dauerte bis zum letzten Lebenstag des Lehrers an. Durch seine weltweiten Aufführungen von Werken des XX. und XXI. Jahrhunderts wurde Palmov als Interpret moderner Musik bekannt. Die vielfältige Persönlichkeit des Musikers führte ihn dazu, in den 90er Jahren 13 unterschiedliche Festivals zu organisieren, bei denen nicht nur die Musik, sondern auch andere Formen der Kunst berücksichtigt wurden. Heute lebt Palmov in Deutschland und Russland, unterrichtet an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und gibt Konzerte. Mehr von diesem Artikel lesen

Valery Gergiev und das Mariinsky-Theater kommen zu Herbstfestspielen nach Baden-Baden

BADEN-BADEN. Die Herbstfestspiele 2011 stehen im Festspielhaus Baden-Baden ganz im Zeichen des russischen Komponisten Peter I. Tschaikowskys. Valery Gergiev und das Orchester des St. Petersburger Mariinsky-Theaters führen sämtliche Sinfonien des großen russischen Meisters auf. Solisten sind die im Juli 2011 frisch gebackenen Preisträger des 14. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs vom Juli dieses Jahres.

Als Kontrast zu Tschaikowsky gehen die Festspiele am Sonntag, 31.10.2011 ins Museum Frieder Burda und stellen die Gemälde Anselm Kiefers in Bezug zu Literatur und Musik.

Der Allerheiligen-Tag, Dienstag, 1. November 2011, ist ab 18 Uhr für bedeutende Werke Wolfgang Amadeus Mozarts im Festspielhaus Baden-Baden reserviert. Unter dem Motto „Festlicher Mozart“ singen unter anderem Stars wie Sopranistin Simone Kermes und Bayreuth-Shooting-Star-Tenor Klaus Florian Vogt.

Lieblinge des russischen Publikums Mehr von diesem Artikel lesen

In Basel finden die 7. Internationalen Arthur Lourié Musiktage statt

(15.- 19. November 2011)

Arthur Lourié, Paris, 1926. Photo: Jerôme Lontres

Basel. Die diesjährigen Musiktage Arthur Lourié mit Veranstaltungen aus Musik, Film und Literatur stehen im Zeichen des „Jahres der Russischen Kultur in der Schweiz“ unter der Schirmherrschaft des russischen Präsidenten Dmitrij Medwedew und  der Bundesrätin der Schweiz Doris Leuthard.

Als musikalischen Höhepunkt kündigt die Lourie-Gesellschaft die Weltpremiere von „Sibylla Dicit“ für 12 Frauenstimmen und Ensemble an – das letzte Werk aus der Feder des St. Petersburger Komponisten Arthur Lourié (1892-1966). Es wird  am 18. November im Rahmen des großen Konzertabends aufgeführt.

Außerdem kommt nach Basel der bekannte russische Schriftsteller Mehr von diesem Artikel lesen

„Musikbrücke“ lädt zu ihren Konzerten ein

Wiesbaden. Das Projekt „Musikbrücke“ existiert bereits seit 2005 und wird vom bekannten russischen Pianisten Vadim Palmov geleitet. Am Projekt nehmen regelmäßig zahlreiche junge Pianisten, Gewinner internationaler und regionaler Wettbewerbe in Russland und Deutschland teil. Die Teilnehmer brachten vor einigen Jahren gemeinsam eine CD (Musikbrücke) heraus.  In diesem Jahr, vom 1. bis zum 3.Oktober 2011, laden die Teilnehmer erneut zu ihren hochklassigen Konzerten ein.  Die Konzerte finden in Wiesbaden, Hochheim am Main und Seeheim-Jugendheim statt. Das Alter der Konzertierenden liegt zwischen neun und zwanzig Jahren. Im Programm sind sowohl Klassiker der Klavierliteratur als auch Komponisten der Neuen Musik zu finden, Klavier solo und Duett. „Musikbrücke“ wird unterstüzt und koordiniert vom Verein HERUS e.V., zu dessen Vorsitzenden die Ururenkelin des berühmten russischen Dichters A.S.Puschkin, Clotilde von Rintelen, gehört.

Näheres erfahren Sie beim Verein HERUS e.V.

John Neumeier schuf das Ballett »Dialogue« für die russische Starsolistin Diana Vischneva

John Neumeier kreiert für Diana Vishneva ein Ballett mit dem Titel »Dialogue«. Der HAMBURG-BALLETT-Intendant und die russische Starballerina kennen sich seit langem, nun choreografiert er erstmals für sie. Der Pas de deux ist der Höhepunkt eines dreiteiligen Ballettabends, der die Entwicklung des Tanzes im 20. und 21. Jahrhundert beleuchtet. Die Musik stammt von Federico Mompou, »Variations on a Theme of Chopin«. Die beiden anderen Teile bilden »Errand into the Maze« (1947) von Martha Graham und »Subject to Change« (2003) von Paul Lightfoot und Sol Leon. Ihr Partner in John Neumeiers Kreation ist Thiago Bordin, Erster Solist beim HAMBURG BALLETT. Das Projekt, das »Diana Vishneva: Dialogues« übertitelt ist, wurde gemeinsam von der Diana Vishneva Foundation und der Agentur Ardani Artists Management ins Leben gerufen. Die Premiere findet am 22. Oktober im St. Petersburger Mariinsky Theater statt. Im November folgen Aufführungen des Programms am Moskauer Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko Akademischen Musiktheater. Im März 2012 wird der Abend auch am New York City Center zu erleben sein. Mehr von diesem Artikel lesen

Stadt Gohrisch lädt zum zweiten Mal zu Internationalen Schostakowitsch Tagen ein

Dmitri Schostakowitsch komponierte 1960 in Kurort Gohrisch mit dem achten Streichquartett op. 110 eines seiner persönlichsten und bedeutendsten Werke, das sein existenzielles Leiden unter dem Sowjetregime zum Ausdruck bringt. Es ist das vermutlich einzige seiner Werke, welches außerhalb der Sowjetunion entstand. 50 Jahre später wurde in Gohrisch der Verein „Schostakowitsch in Gohrisch e.V.“ gegründet, der im September 2010 in enger Kooperation mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden erstmals die Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch ausrichtete. Es ist das derzeit einzige regelmäßig stattfindende Festival weltweit, das dem Schaffen Schostakowitschs gewidmet ist.

An drei Tagen (16. – 18. September 2011) finden erneut fünf hochrangige Veranstaltungen in Gohrisch statt, die in enger Kooperation mit der „Kammermusik der Sächsischen Staatskapelle Dresden“ ausgerichtet werden. Dabei musizieren Musiker der Staatskapelle kammermusikalische Hauptwerke von Dmitri Schostakowitsch. Als namhafte Gäste werden der Pianist Igor Levit, der Trompeter Sergei Nakariakov, der Schauspieler Christian Friedel und die Komponistin Lera Auerbach (die Capell-Compositrice der Sächsischen Staatskapelle in der Saison 2011/2012) erwartet. Mehr von diesem Artikel lesen

Klaviervirtuose Vadim Palmov gastiert erneut in Gütersloh

Gütersloh.  Am Dienstag, dem 11. Oktober 2011, lädt das Forum Russ. Kultur zu einem Klavierabend mit dem russischen Meisterpianisten Vadim Palmov ein. Der Künstler hat Werke von Schubert, Liszt und Schumann angekündigt. Das Konzert findet in der Stadthalle Gütersloh, kleiner Saal, statt.

Vadim Palmov zählt zu den renommierten Pianisten Russlands und gilt als herausragender Interpret und Kenner der romantischen Musik. Er studierte bei Nathan Perelman in St. Petersburg und ist seither durch zahlreiche Auftritte in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion als auch im westlichen Ausland bekannt geworden. Legendär sind seine Auftritte im Duo mit dem russischen Komponisten und Schostakowitsch-Schüler Vadim Bibergan. Seit Jahren spielt er auch Duos mit seinem Sohn Igor Palmov. In 2001 wurde das Pianoduo V & I Palmov Preisträger bei dem Wolfgang Jacobi Internationalen Wettbewerb in München. Als Solist konzertierte Palmov mit führenden Sinfonieorchestern Russlands. Mehr von diesem Artikel lesen

In Hamburg findet zum zweiten Mal das Russische Kammermusikfest statt


Hamburg. Werke russischer Komponisten gerade in Hamburg, der Partnerstadt St. Petersburgs, zu Gehör zu bringen, ist das Anliegen des Vereins Musikförderung mit dem Russischen Kammermusikfest. International renommierte Interpreten vermitteln einen Eindruck über das vielfältige, hierzulande weniger geläufige kammermusikalische Repertoire des russischen bzw. sowjetischen Kulturraumes. Mit Samuil Feinberg (1890-1962) steht wieder ein bedeutender Komponist im Fokus des Festivals; mehrere Werkinterpretationen, wie es sie in dieser Dichte im deutschsprachigen Raum noch nicht gegeben hat, durchziehen das Programm. Mehr von diesem Artikel lesen

Russische Romanzen vom Feinsten: Svetlana Prandetskaya mit dem Programm „Schwarze Augen“ in München

München. Am 07.06.2011, um 19:00 Uhr, findet in München (Residenz, Alte Hofkapelle) ein Konzert mit Svetlana Prandetskaya statt. Die Sängerin gilt als Expertin für Russische Romanzen. Sie ist 1973 in Kaluga (Russland) geboren und studierte Gesang an der renommierten Gnessin-Musikakademie in Moskau. Sie lebt seit 2007 in München.

Die Gattung „Russische Romanze“ entstand Anfang des 18. Jahrhunderts und bannte sich nach und nach den Weg auf die Bühne. Im 19. Jahrhundert wurde sie von namhaften Komponisten wie Glinka, Dargomyschsky und Tschaikowsky zum Kunstlied geformt, sie vertonten Texte großer russischer Lyriker. Mehr von diesem Artikel lesen

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